Zusammengesetze Wörter im Englischen

20. November 2011 - 21:04 Uhr

Im Deutschen ist es mit zusammengesetzten Wörtern eigentlich recht einfach. Das Bein eines Tisches wird zum Tischbein, ein Lehrer für Englisch wird zum Englischlehrer, aus Suche und Begriff wird hingegen der Suchbegriff. Jemand der Warm duscht wird zum Warmduscher deklariert. Dieses “man nimmt zwei Wörter und packt diese aneinander kann man theoretisch öfter miteinander kombinieren, was wiederum dazu führt das man im Deutschen an der einen oder anderen Stelle dazu neigt Wörter wieder mit einem Bindestrich innerhalb des Wortes voneinander abzugrenzen. Dafür gibt es verschiedene Regeln und viele Gedanken, die aber hier erst einmal keine Rolle spielen sollen. Mit etwas Sprachgefühl setzen die Deutschen allerdings die Wörter meist zu verständlichen und gebräuchlichen Wörtern zusammen.

Im Englischen verhält sich das Zusammensetzen von Wörtern nicht ganz so wie im Deutschen. So unterscheidet man zwischen:

  • closed compounds
  • hyphenated compounds
  • open compounds

Das hört sich zunächst wild an, ist aber auch nicht besonders schwer zu erklären. Unter closed compounds versteht man zusammengesetzte Begriffe, wie man sie im Deutschen auch bilden kann. Diese sind im Englischen allerdings tendenziell weniger. So ist waterproofed (dt. wasserdicht) ein gutes Beispiel für einen zusammengesetzten Begriff, der sowohl im Deutschen als auch im Englischen zusammengeschrieben wird. Hyphenated Compounds lassen sich am besten durch ein Beispiel verstehen. Zuletzt sein noch erwähnt, dass open compounds meistens anzutreffen sind, so wird aus dem deutschen Suchbegriff auf Englisch ein search term. Wenn man sich unsicher ist, sollte man in einem Wörterbuch nachschlagen. Denn die Schwierigkeit ist stets, das von der deutschen Verwendung nicht auf die Verwendung auf Englisch geschlossen werden kann.

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Philosophisches Essay zur Vergänglichkeit

13. November 2011 - 14:12 Uhr

Ursprünglich entstanden ist das philosophisch angehauchte Essay Ende 2007.Es sollten die Gedanken über Vergänglichkeit und unser temporäres Dasein relativ spontan niedergeschrieben werden. Ein Absatz zur Inspiration war gegeben:

Ich komme gut damit zurecht, dass ich vergänglich bin und das, was ich schreibe, auch: total vergänglich. Meine Kinder werden einmal weg sein und ihre Enkelkinder auch, mein Hund wird tot sein und die Kinder des Hundes auch. Das macht mir nichts, so gehört es sich ja auch. Aber was mir wirklich Angst macht, ist, dass in Millionen von Jahren die Sonne die Erde schlucken wird. Sie ist so einzigartig! Wozu das alles, wenn die Erde untergehen wird? Die Literatur, die Musik, alle Gebäude, alles weg. Diese Vorstellung macht mir in der Tat große Bange.
(Irene Dische, Schriftstellerin, in: Chrisman, Heft 3/2006, S.29)

Ein paar Tage nach Weihnachten passiert es wieder: Fotos werden entwickelt, geordnet und eingeklebt. Das ist nichts anderes als der verzweifelte Versuch sich gegen die Vergänglichkeit zu wehren. Momente sind vergängliche Zeiträume, möchte man meinen. Seit Menschengedenken versucht man diese Momente festzuhalten. Das kann durch Bücher, Videos oder Musik geschehen. Ganz deutlich wird der Versuch vergängliches festzuhalten bei der Fotografie – was sonst würde den Boom bei den digitalen Kameras ausgelöst haben?

Doch von Zeit zu Zeit erwischt sich der eifrige Fotograf dabei Phrasen wie „so war das aber nicht“ zu murmeln. Bemängelt wird hier weniger das Bild als solches, sondern die ärgerliche Tatsache für den Menschen das er Momente, also Geschehenes, nicht erneut – in genau der gleichen Form – wiedergeben kann. Selbst wenn es gelingen würde ein Medium zu entwickeln, das es vermag alle Sinne wiederzugeben (also nicht nur das Sehen sondern auch Geschmack und Gefühle), so wird es dem Menschen nicht so vorkommen als wäre es eben dieser Moment, da er komplett aus dem Zusammenhang herausgerissen erscheint. Man müsste also sein Leben noch einmal unter genau den selben Voraussetzungen und Umständen durchlaufen um den Moment wieder erleben zu können. Ob es dieser Moment wert ist?
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Prüfungsangst im Abitur. Wie gehe ich mit Prüfungsangst um?

24. Oktober 2011 - 10:09 Uhr

Wer kurz vor dem Abitur steht und gleichwohl behauptet, keinerlei Prüfungsangst zu empfinden, dürfte es mit der Wahrheit – vorsichtig formuliert – nicht so ganz genau nehmen. Für Manchen hängt von einem entsprechenden numerus clausus z.B. ab, ob ohne Wartezeiten direkt das begehrte Studium aufgenommen werden kann oder nicht. Wieder andere kämpfen, was noch weitaus nervenzehrender ist, um das nackte Bestehen. Keine Wunder, dass in dieser Phase Prüfungsangst bis hin zu blanker Panik auftreten kann. Doch wie geht man am besten solchen Phasen der Verängstigung, des Selbstzweifels und der Sorgen um die Zukunft um?

Zunächst einmal sollte man sich keine Sorgen wegen der Sorgen machen und keine Angst vor der Angst haben. Denn dies verleitet dazu, in äußerst unproduktive emotionale Kreisläufe einzutreten, die an einer hängende Schallplatte erinnern und schlechterdings keinerlei funktionalen Wert haben. Auf der anderen Seite lässt sich in der Prüfungsangst auch etwas positives sehen; sie kann nämlich als so genannte “Fluchtmotivation” den Anreiz für etwas weniger motivierte Zeitgenossen bieten, sich doch auf den Hosenboden zu setzen und Algebra, Prosa oder die französische Revolution im Detail zu studieren. Wenn man die eigene Angst und auch gelegentliche Panik also nicht als feindliche Schädlinge abwehren will, sondern die ohnehin vorhandenen Gefühle bejahend annimmt, ist bereits ein erster und nicht unwesentlicher Schritt zum besseren Umgang mit der Prüfungsangst getan. Weiterlesen »

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Ist schummeln in der Schule “erlaubt”?

12. Mai 2011 - 18:56 Uhr

Jeder kennt das, man sitzt in seiner Klassenarbeit, der Spickzettel ist gut versteckt unter der kostbaren Armbanduhr oder im Kugelschreiber deponiert, doch soll man es wirklich wagen und ihn benutzen? Das Risiko eingehen? Der Blick zum Nachbarn verrät er tut es. Warum ich dann nicht auch? Die Lehrerin ist sowieso eigentlich schon über dem Renten Alter, sieht und hört fast nichts mehr. Aber wenn Sie gerade mich nun erwischt? Von Zweifeln geplagt versucht man es dann doch mit dem eigenen Wissen. Einen Vorteil hat das Ganze, denn wer sich einen Spicker schreibt, hat sich wenigstens schon mal mit dem Thema beschäftigt.

Doch was wenn man total unvorbereitet getroffen wird? Auch hier könnte ein Blick zum Nachbar Tisch weiter helfen, vielleicht auch mehr als nur ein Blick. Achtung, der Drachen von Vorne beginnt schon wieder seine Runde durchs Klassenzimmer zu drehen, auf der Suche nach einem Opfer. Denn ihr würde dadurch ein bisschen von Ihrer Arbeit erspart bleiben.
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Kommentar-Spamflut (in eigener Sache)

5. Mai 2011 - 20:30 Uhr

Kurz in eigener Sache: Über Nacht wurde hier (und an anderen Stellen) eifrig kommentiert. Das wäre eigentlich schön, nur leider wurde nicht nur von Menschen kommentiert, sondern hauptsächlich von Bots – sodass innerhalb einer Nacht eine unglaubliche Menge an Kommentaren zu moderieren war. Auch wenn ich ein Tool nutze, welches mich bei der Analyse von Kommentaren unterstützt … bei der Größenordnung von mehreren tausend Kommentaren bin ich hoffnungslos überlastet und konnte die Liste der als Spam-markierten Postings nur überfliegen. Ein paar False-Positives (oder zumindest welche die ich dafür halte) konnte ich herausfischen, jedoch könnte ich mir vorstellen das ich nicht alle, fälschlicherweise als Spam markierten Kommentare gefunden habe. Falls ein Kommentar in den letzten beiden Tagen geschrieben wurde und hier nicht erschienen ist – ist dieser vermutlich in der Spamflut untergegangen. In diesem Fall bitte einfach noch einmal – natürlich nur falls gewünscht – an der jeweiligen Stelle kommentieren.

Dennoch werde ich hier keine Captchas einsetzen, da diese nicht immer zuverlässig arbeiten und die Barrierefreiheit dieser Seite enorm einschränken würden. Zudem denke ich, die Hemmschwelle durch Captchas zu hoch zu setzen. Zudem – auch ich selbst kann auch die Captchas nicht immer lesen. Wenn man drei mal ein Captcha falsch eingegeben hat, sich das ganze nicht mehr neu laden lässt und der geschrieben Kommentartext im Nevermind verschwunden ist frustet das natürlich. Ich selbst habe diese Erfahrung nicht selten machen müssen, daher wird es vermutlich nicht die letzte Flut von Spamkommentaren gewesen sein. Da kann man nur auf gute Tools hoffen, die einem dabei helfen die Kommentarflut einzudämmen.

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Wo studieren ohne Studiengebühren?

9. April 2011 - 21:04 Uhr

Bildung ist in Deutschland Ländersache und so kocht man in jedem Bundesland zur Zeit sein eigenes Süppchen. In einigen Bundesländern gibt es jedoch generell, keine allgemeinen Studiengebühren. Das heißt in diesen Bundesländern erheben alle öffentlichen Fachhochschulen, allgemeinen Hochschulen und Universitäten keine Studiengebühren und man kann dort ohne Studiengebühren in sein Studium starten.
Ganz billig wird das Studium dennoch nicht, denn Sozialbeiträge- sowie Verwaltungsgebühren fallen immer noch an. Die sind zwar regional recht unterschiedlich, können aber die Illusion von einem gebührenfreien Studium schnell zerplatzen lassen – oft sind in diesen Gebühren auch Semestertickets für den öffentlichen Nahverkehr enthalten was die Gebühren schnell in die Höhe treibt. Weiterlesen »

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Ist etwas abwägig oder doch abwegig?

7. April 2011 - 18:39 Uhr

Kurz notiert: Es heißt korrekt abwegig. Das lässt sich leicht merken, zum Beispiel mit der Formulierung “vom Weg abkommen“. Es hat nichts direkt mit dem Wort Abwägung zu tun. Wir machen Abwägungen zwischen Dingen, wenn wir sie vergleichen oder überprüfen wollen. Abwegig ist etwas, was uns unsinnig oder unlogisch erscheint. Das Wort “abwägig” sollte man nicht verwenden.

Beispiele:
Etwas erscheint abwegig wenn Abwägungen nur eine eingeschränkte Wirtschaftlichkeit ergeben haben.
Autofahrer finden Forderungen nach einer Pkw-Maut abwegig.
Spekulationen über eine mögliche Koalition halten viele in der Partei für abwegig.

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