Wirtschaftsschwankungen

Es gibt – im Wesentlichen – drei unterschiedliche Typen der Wirtschaftsschwankungen:

  • Saisonale Wirtschaftsschwankungen
  • Die Saisonale Wirtschaftsschwankungen wirken sich nur kurzfristig aus. So sind einige Branchen recht abhängig von dem Wetter und der jeweiligen Jahreszeit. Dies gilt insbesondere für die Agrarindustrie und das Bauwesen. In diesen Branchen wird nur kurzfristig angestellt. Diese jahreszeitenabhängigen Branchen schlagen sich auf die Wertschöpfung der Nation nieder und verursachen damit saisonale Wirtschaftsschwankungen.

  • Konjunkturelle Wirtschaftsschwankungen
  • Bei den konjunkturelle Wirtschaftsschwankungen kommt es zu Differenzen zwischen Angebot und Nachfrage. So kann beispielsweise die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigen, oder aber Produzenten finden für ihre Produkte keine entsprechenden Abnehmer – selbst bei preislichen Zugeständnissen. Die konjunkturellen Schwankung kann über Jahre andauern, da die Produktionskapazität nicht immer sofort der erforderlichen Produktion angepasst werden kann.

  • Strukturelle Wirtschaftsschwankungen
  • Strukturelle Schwankungen sind langfristige Schwankungen, diese ereignen sich über Jahrzehnte. Ausschlaggebend sind bei den strukturellen Wirtschaftsschwankungen, technische und gesellschaftliche Entwicklungen. Diese steigern in der Regel das Produktionspotential, bei weniger Arbeitsaufwand. Dadurch werden meist hohe Arbeitskapazitäten frei, die anderweitig genutzt werden können.