Dantons Tod – Inhaltsangabe

Georg Büchners Drama Dantons Tod besteht aus vier Akten. Diese werden im Folgenden kurz zusammengefasst, um einen kurzen Überblick über die Handlung in dem Drama zu haben. Als vollständige Inhaltsangabe taugt diese Zusammenfassung allerdings nur bedingt, da viele Aspekte die ggf. zur Analyse sehr nützlich sind, außen vor gelassen werden und einige Szenen der einzelnen Akte nur zu kleinen Bestandteilen in die Zusammenfassung eingeflossen sind.

I. Akt
Der erste Akt des Dramas Dantons Tod zeigt einen Spielsalon, in dem sich einige Dantonisten (Anhäger, bzw. Leute um Danton herum) unterhalten. So erfährt der Leser recht schnell, dass sich die Dantonisten für eine gemäßigte Neuordnung des Staats aussprechen, daher eine gemäßigte Revolution. Sie wollen Gnade statt einer Terrorherrschaft und bürgerliche Freiheiten für Jedermann. Damit grenzen Sie sich von Robespierre ab, der eine Herrschaft des Schreckens verfolgt.
Zudem sprechen sich die Dantonisten (im ersten Akt insbesondere Camille) für den Genuss des Lebens aus.
Danton hat Zweifel ob Sie sich mit ihren Idealen und Ansichten durchsetzen können, schließlich wären – die ehrlichen Leute – gegenüber der Revolution ablehnend eingestellt, das heißt sie bevorzugen den Absolutismus.

In einer Rede stellt Robespierre – Dantons Gegespieler – seine Pläne dar. So beruft er sich beispielsweise auf Tugend und stellt die Dantonisten als Lasterhaft, da Vergnügungssüchtig da. Zudem rechtfertigt er mit der Tugend seine Schreckensherrschaft.

Zugleich taucht Simon in der Szene (1. Akt, II) auf, ein betrunkener Souffleur, der ganz im Gegensatz zu Robespierres Ansprache zum tugendhaften Volk, steht.

Die Lage Dantons verschlechtert sich – so soll dieser bald festgenommen werden – welches ihm auch sein Freund Lacroix mitteilt. Lacroix trifft Danton bei der Prostituierten Marion an. Statt auf Lacroixs Rat zu hören und aus Frankreich zu fliehen, beruhigt sich Danton selbst, man würde es nicht wagen ihn zu töten.

Später beraten Saint-Just und Robespierre über die Situation, Saint-Just drängt Robespierre zum möglichst schnellen Handeln. Robespierre stimmt schließlich Saint-Justs Plänen zu.

II. Akt
Auch im zweiten Akt raten Dantons Freunde ihm zu fliehen oder zumindest aktiv zu werden. So solle er sich die Aufmerksamkeit des Volkes sichern indem er öffentlich auftrete – und somit auch die Menschen gegen den Wohlfahrtsausschuss zu mobilisieren.
Doch auch hier beschwichtigt sich Danton erneut selbst.
Nachdem Danton erfährt, dass seine Verhaftung beschlossen ist flieht Danton zunächst, kehrt jedoch schnell wieder um, da ihm der Tod harmlos erscheine.
Schließlich wird Danton verhaftet (2. Akt, VI), wobei die Verhaftung von Simon (durch-)geführt wird.

III. Akt
Die nun verhafteten Dantonisten befinden sich in einem Gefängnis, dort wird die Tatenlosigkeit Dantons noch einmal reflektiert.
Im Folgenden wird Danton verhört, schafft es sogar durch geschickte Rhetorik das Volk für sich zu gewinnen. Die Anhörung wird daraufhin unterbrochen. Bei dem nächsten Teil des Verfahrens schafft es Robespierre, durch einen Hinweis auf Dantons Lebensstil, die Stimmung im Volk zu kippen. Dantons Tod ist somit beschlossene Sache.

IV. Akt
In dem vierten Akt werden die Dantonisten schließlich hingerichtet. So entscheidet sich Julie mit Danton in den Tod zu gehen. Danton beschreibt in einem längeren Monolog seine Gefühle bzgl. des Todes und sieht schließlich den Untergang von Robespierre kommen. Schließlich werden die Dantonisten auf dem Revolutionsplatz öffentlich mit Hilfe der Guillotine hingerichtet.
Der Akt – bzw. das Drama – endet damit, dass Lucile eine Dantonistin sich öffentlich – vermeintlich – auf die Seite des Königs stellt und somit sicher sein kann, ebenfalls hingerichtet zu werden.