Alpha und Omega

Das A und O bei einer Analyse ist die Deutungshypothese. Wer hat einen solchen Satz noch nie gehört? Das hat nichts direkt mit Analysen zu tun. Vielmehr geht es hier um griechische Buchstaben. A und O heißen in dem Zusammenhang nämlich Alpha und Omega. Alpha ist der erste Buchstabe des griechischen Alphabets, Omega hingegen der letzte Buchstabe. Der Satz sollte also nur demonstrieren wie wichtig eine Deutungs-Hypothese ist. Sie ist halt der Anfang und das Ende sogleich. Das Zitat – das hoffentlich auch von mir korrekt zitiert wurde – stammt übrigens aus dem Deutschunterricht der Mittelstufe. Ist also schon etwas länger her ;-).

Auch in Mathe nutzt man eifrig griechische Buchstaben. Winkel und Unbekannte werden in der Mathematik aller Regel durch einen griechischen Buchstaben ersetzt. Im Zusammenhang mit Eigenvektoren wird anscheinend der Buchstabe ? (Lamda) verwendet. Das fand unser Mathe-Kurs nicht ganz so praktisch, da ein ansehnliches Lamda-Zeichen doch ein wenig Geschick erfordert… Und so wurde das Zeichen kurzerhand durch Herzchen ersetzt. Mit der Ernsthaftigkeit des Unterrichts war es dann kurzzeitig vorbei. Lauter Herzchen sind halt nicht so oft in Matheheften zu finden. Jetzt brauchen wir nur noch für unsere Taschenrechner eine Herzchen-Taste…