Teure Kursfahrt

Manch einer mag sich ja über die Kosten von Schulbüchern, Stiften und immer wieder verschwindenden Geo-Dreiecken aufregen. Doch vergleichen mit den Reisekosten von manchen Kursfahrten erscheinen die Kosten von manchen Materialien geradezu lächerlich. So kostet meine diesjährige Kursfahrt in das südliche England nicht gerade wenig. Reisen ist zwar nicht gerade billig und insbesondere nicht wenn es auf die Insel geht – doch 325€ sind für fünf Tage doch schon recht teuer. 325€ das geht doch noch – mag jetzt manch einer argumentieren – und er hat meiner Meinung nach auch noch recht. Doch bei dem genannten Preis ist noch nichts dabei, die 325€ sind lediglich Anfahrt, Abfahrt, Versicherungen und die Übernachtungen selbst. Verpflegung muss selbst organisiert werden, im Preis ist da nichts enthalten. Zudem wird noch der Strom extra abgerechnet und auch will der eine oder andere Eintritt bezahlt werden.
Einziger Vorteil bei dem Ganzen: Die Kosten fallen nicht auf einen Schlag an. So wurde eine Anzahlung vor fast einem Jahr eingesammelt, der größte Teil ein paar Wochen vor den Sommerferien und 15€ waren als kleine Nachzahlung vor ein paar Tagen zu entrichten. Dadurch verteilt sich das wenigstens etwas. Dennoch für viele dürfte solch eine Fahrt einfach zu teuer sein – insbesondere für Schüler dessen Eltern eher Geringverdiener sind. Andere Gruppen die solche Kursfahrten vor Finanzierungsprobleme stellen sind sicherlich Alleinerziehende, Arbeitslose und Großfamilien.
Für die Kursfahrt dürfte man ein Jahr lang jeden Monat etwa 35-40€ zurück legen – ob das bei jedem ohne Probleme klappt? Ich habe da meine Zweifel, auch können Fördervereine und andere Organisationen nicht alleine eine Lösung sein…