Unfreiwilliger Fahrschulwechsel

Ich war bis vor kurzer Zeit noch einer der Fahrschüler eines Ein-Mann-Unternehmens. Die Fahrschule war sehr klein und die Gruppen beim theoretischen Unterricht waren umso kleiner. Einen Theorie-Unterricht mit mehr als 5 Leuten habe ich noch nie erlebt gehabt. Folglich konnte das nicht unendlich so weiter gehen, zumal eine Fahrschule sicherlich eine gewisse Auslastung benötigt. Grade bei dem großen Angebot von Kursen an Fahrschulen kann man die geringere Auslastung ja auch nicht durch die Preise wieder ausgleichen. Außerdem will der Fahrlehrer ja auch mal in den Urlaub fahren will. Als Ein-Mann-Unternehmer ist das schwierig, seidenn man kümmert sich um eine Aushilfe. Die will dann aber auch bezahlt werden und dann ist die Frage ob man sich den Urlaub denn noch leisten kann…
Ob das alles bei meinem "unfreiwilligen Fahrschulwechsel" auch so hinkommt, weiß ich nicht. Dennoch schloss meine ehemalige Fahrschule bei der ich mich vor gar nicht so langer Zeit angemeldet habe seine Pforten und arbeitet jetzt mit einer anderen "Fahrschule zusammen". Kurzum: Meine Fahrschule existiert nicht mehr, die neue bietet mir aber immerhin an weiterhin zu den gleichen Konditionen Unterricht zu nehmen. Sprich: Für mich wird es nicht teurer, auch die erforderliche Umschreibung beim Straßenverkehrsamt wird mir abgenommen.
Heute war dann der erste theoretische Unterricht für mich bei der neuen Fahrschule. Mein erster Gedanke war – jetzt weiß ich warum die Fahrschule teurer ist als meine alte Fahrschule. Dekoration und kleinere Spielereien wohin das Auge blickt: Getränkeautomat, Kaffeemaschine, Autozeitschriften Sitzecke, SOS-Säulen und Rennfahreranzüge dekorieren den Unterrichtsraum der Fahrschule. Uff. Ob man das wirklich braucht? Ich jedenfalls nicht und ich bin froh mich bei einer anderen Fahrschule angemeldet zu haben, denn mehr Geld ist mir dieser „Mehrwert“ nicht wert.