Erwartungshorizont

Die Rückgabe einer Klausur ist fast immer mit bangen Gesichtern, Nervosität und etwas Verständnislosigkeit verbunden. So auch heute. Doch – wie immer – wird erst der Erwartungshorizont vom Lehrer dargelegt. Mit anderen Worten, es wird die Klausur durchgegangen und erzählt was zu welcher Aufgabe hätte geschrieben werden können.

Das ist schön und gut – aber irgendwie hat man das Gefühl entweder kaum etwas davon geschrieben zu haben, was der Lehrer dort gerade eben dargelegt hat – oder man hat ein relatives gutes Gefühl und meint fast alles erfüllt zu haben. Zumindest bei mir bleibt nicht hängen, was bei meiner Klausur gefehlt hat – und was nicht. Da hilft auch der Kommentar nicht weiter, der bezieht sich fast in allen Fächern und fast immer ausschließlich auf die Art und Weise, wie sehr man sich auf die Aufgabenstellung bezogen hat und wie die sprachliche Ausarbeitung der Klausur gelungen ist. Mehr konnte ich in noch keinem Kommentar lesen – trotz ellenlanger Kommentare…