Zurück in die Sekundarstufe 1

…diese Woche wurde in Spanisch wiederholt, welche Fragen zum Anfang einer Zusammenfassung beantwortet werden sollten. Das wäre eigentlich gar nicht so trivial, wären es nicht die allseits erwähnten W-Fragen:

Wer?
Wie?
Wo?
Was?
Warum/Weshalb?
Wann?
….


Am besten sollten diese Fragen gleich in den ersten Sätzen beantwortet werden, damit sich der Leser einen guten Überblick verschaffen kann.
Doch ich meine mich noch dunkel daran zu erinnern, was wir in der 8. oder 9. Klasse im Fach Deutsch, beigebracht bekommen haben. Dort sollten wir es gerade eben vermeiden, diese Fragen einfach runterzuleiern. Man würde die Leser einfach zu Tode langweilen, wenn man das machen würde. Interesse würde man so nicht wecken, geschweige denn die Aufmerksamkeit des implizierten Lesers auf den Artikel richten, so unser ehemaliger Deutschlehrer.

Gut, für Deutsch mögen andere Maßstäbe gelten, als für eine dritte Fremdsprache, schließlich sitzen in den Deutschkursen zu einem großen Teil Muttersprachler. Das man in Fremdsprachen die Anforderungen nicht gleich so hoch anlegen mag, erscheint logisch. Aber deshalb gleich die Texte in eine absolut festgeschriebene Form pressen?

Sehe ich nicht ein. Ich vermute sogar, Texte nach „Schablonen“ schreiben, führt automatisch zu Langeweile und unausgereiften Texten. Das wird an anderen Stellen ähnlich gesehen. Von daher vermute ich, auf der sicheren Seite zu sein.