Das Ende des dreigliedrigen Schulsystems

Partei übergreifend wurde heute ein Gesetz zur bundesweiten Vereinheitlichung, Angleichung und Qualitätssicherung der allgemeinbildenden Schulen auf den Weg gebracht. Dabei sollen die einzelnen Schulformen aufgelöst werden. Alle Schulformen werden vereinheitlicht, Unterschiede weitestgehend abgeschafft. Dies gilt jedoch nicht rückwirkend. Wer noch in den nächsten Jahren an einer Universität studieren will, braucht weiterhin das Abitur. Erst die heutigen 5. Klässler profitieren von den Änderung.

Pädagogen befürchten der weilen weiteren Termindruck. Nach der Einführung von zentralen Abschlussprüfungen in fast allen Bundesländern und der noch laufenden Umstellung auf den Abschluss nach der 12. Klasse, sind die Schulleitung überfordert. Materialien, Bücher und Systeme müssen auf die neuen Bedingungen umgestellt werden.

Beruhigung kam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Dort stellte Annette Schavan die Qualitätssicherung in den Vorderpunkt. Man wolle nicht überhetzt handeln. „Wir brauchen in Deutschland einen Qualitätspakt für Bildung. Leistung fordern, Lernen fördern, Orientierung vermitteln, Selbstvertrauen stärken – das sind die pädagogischen Leitsätze für einen solchen Qualitätspakt“, meinte Frau Schavan. Gerade in gemischten Gruppen sei die Lernatmosphäre deutlich besser. Daher können man aufgrund der Qualität eine Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems nur begrüßen.

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