Kategorie: Sozialwissenschaften


Konzept der nivellierten Mittelstandsgesellschaft von Helmut Schelsky

15. Mai 2009 - 17:19 Uhr

Der Soziologe Helmut Schelsky hat in den 50er Jahren die These aufgestellt, das es keine typische Klassen-Gesellschaft mehr gibt. Weiterlesen »

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Hausmodell von Ralf Dahrendorf

13. Mai 2009 - 19:08 Uhr

Der liberale Soziologe Ralf Dahrendorf hat in den 60er-Jahren ein Modell zur Schichtanalyse erstellt, das als sogenanntes Hausmodell bezeichnet wird. Gelegentlich spricht man auch vom Dahrendorfhäuschen. Weiterlesen »

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Staatsbankrott

9. April 2009 - 04:06 Uhr

Was passiert, wenn ein Land Pleite macht: Ein Horrorszenario

In dem Artikel “Was passiert, wenn ein Land Pleite macht" (aus der "Zeit", 05.03.2009) beschreiben die Autoren Peter Dausend und Mark Schieritz den möglichen Bankrott ein fiktiven "Musterlandes", welches jedes mögliche Land darstellen könnte.
So sei in dem Musterland der Staat zum zentralen wirtschaftlichen Organ geworden, welches Milliarden in Banken und auch Unternehmen direkt (!) investiert um das Wirtschaftssystem möglichst zu stützen. Horrende Staatsschulden werden dabei in Kauf genommen.
Auch die Teufelsspirale einer erdrückenden Staatsverschuldung wird anhand des Musterlandes im Zusammenhang mit Ratingagenturen beschrieben. So sei die ohnehin schon gebeutelte Staatskasse dazu gezwungen bei neuen Krediten eine Art Risikoaufschlag wegen der mutmaßlich geringen Botinität zu zahlen, um überhaupt noch Investoren anlocken zu können. Damit hat das Musterland noch mehr Schulden zu tilgen und kann kaum wieder eine akzeptable Schuldenpolitik betreiben. Es ist in der Teufelsspirale gefangen.
Zudem greifen die Autoren des Artikels auch mögliche Formen des Protektionismus auf. So wende sich das hilfesuchende Musterland an die EU, in der jedoch als neuer Ton sich Protektionismus statt Freihandel innerhalb des Binnenmarktes durchgesetzt habe. Weiterlesen »

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Killerspiele & Amoklauf

8. April 2009 - 18:43 Uhr

Der folgende Text ist eine weitesgehend unkorrigierte Sowi-Aufgabe, bei der es darum ging einen Artikel aus der Taz sowohl zu kommentieren als auch zu analysieren.
Dabei handelte es sich um einen Artikel zu der Debatte ob Egoshooter aufgrund des Amoklaufs in Winnenden verboten werden sollten. Titel des Textes ist “Killerspiele schuld an Amoklauf? Unser aller Geballer“, aus der Taz vom 13.03.2009. Bis Ende März wurde der Artikel selbst eifrig kommentiert.

Killerspiele schuld an Amoklauf? Unser aller Geballer
Ein Kommentar zur Debatte

In dem ersten Kommentar spricht sich Arno Frank gegen ein Verbot von “Killerspielen” aus. So sei zwar der Amokläufer von Winnenden in Kontakt mit den sogenannten Egoshootern, ebenso mit pornographischen Inhalten und dem Autor des Kommentars zufolge auch mutmaßlich mit Gewaltvideos gekommen, jedoch wäre es dem Kommentator nach auch sehr ungewöhnlich wenn sich solche Inhalte nicht auf dem Rechner des Amokläufers gefunden hätten. Schließlich sei Tim K. ein junger Mann.
Interessant an dem Kommentar von Arno Frank ist die Einleitung. In dieser beschreibt er ein Spiel, welches blitzschnelle Reaktionen erfordern würde als auch eine “gewisse Kaltblütigkeit”. Dabei meint der Autor allerdings nicht eines der “Killerspiele” sondern spricht von einem Tischtennis-Match, welches eher nicht mit Gewaltverherrlichung und Amokläufen in Verbindung gebracht wird. Weiterlesen »

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Typen der Arbeitslosigkeit

1. Februar 2009 - 18:25 Uhr
  • Strukturelle Arbeitslosigkeit
  • Eine strukturelle Arbeitslosigkeit, ist eine Form der Arbeitslosigkeit die durch strukturelle Veränderungen innerhalb der Wirtschaft hervorgerufen wird. So verlagern sich beispielsweise durch den technologischen Fortschritt, die Arbeitsplatzangebote von der Produktion hin zu anderen Bereichen wie der Dienstleistungsbranche, was sich auch in regionalen Verschiebungen niederschlägt.

  • Konjunkturelle Arbeitslosigkeit
  • Durch den Konjunkturzyklus der Wirtschaft beeinflusste Arbeitslosigkeit. Bei einer Rezession sind dementsprechend mehr Menschen arbeitslos, als bei einer Wirtschafts-Boom-Phase.

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Politischer Linktipp zu Weihnachten

25. Dezember 2008 - 23:57 Uhr

Auf der Seite “Regierenkapieren“, einer offiziellen Seite der Bundesregierung, gibt es einige Informationen zum Wahlsystem, zu der Politik der Bundeskanzlerin und ein paar ganz nette Fragespiele. Die Seite ist schön bunt, einfach und flott geschrieben, schön bebildert und vielleicht nicht immer fachlich absolut korrekt. Dennoch: Es macht Spaß etwas darin zu stöbern. So konnte ich mich bei den großen Leistungen deutscher Kanzler noch an den Kniefall von Willy Brandt und die damit verbundene Aussöhnung erinnern – aber wer war Kiesinger – und viel wichtiger – für das Quiz – wann regierte dieser?

Link: Regierenkapieren

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Ein ständiger Sitz für Deutschland im UN-Sicherheitsrat? Eine Stellungnahme

15. Dezember 2008 - 20:23 Uhr

Sollte die Bundesrepublik Deutschland einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat bekommen. Eine Stellungnahme, die aus einer Klausur (Sowi) stammt. Leicht gekürzt und angepasst.

Da die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats eine sehr entscheidende Rolle in der UN spielen, ist ein ständiger Sitz im UN-Sicherheitsrat vor allem eines: ein Symbol von Macht, insbesondere im Hinblick auf den Anspruch der UNO, die gesamte Gemeinschaft zu repräsentieren. Dies sollte sich demzufolge auch im UN-Sicherheitsrat widerspiegeln. Doch ein Blick auf die Namen der ständigen Mitglieder bringt anderes hervor. So sind China, Russland, Frankreich, Großbritannien und die USA alles andere als repräsentativ für die “Weltgemeinschaft”. So sind alle Länder militärisch relativ stark, jedoch gibt es auch andere Nationen, die ebenfalls militärisch ebenbürtig sind. Ohnehin sind Frankreich, Großbritannien und die USA Mitglieder der NATO, vertreten militärisch also durchaus nicht grundsätzlich andere Positionen, auch wenn diese im Detail nicht immer identisch sind. So sprach sich Deutschland – als ein Mitglied der NATO – recht klar gegen den Irak-Krieg aus, was im Gegensatz zu den Kriegsbefürwortern (GB und USA) steht. Als Konsequenz unterstützten die USA nur Japan bei der Ersuchung um einen ständigen Platz im UN-Sicherheitsrat. Deutschland unterstützte man hingegen nicht, dennoch kam es bisher zu keiner größeren Änderung im UN-Sicherheitsrat. Weiterlesen »

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