24. Oktober 2011 - 10:09 Uhr
Wer kurz vor dem Abitur steht und gleichwohl behauptet, keinerlei Prüfungsangst zu empfinden, dürfte es mit der Wahrheit – vorsichtig formuliert – nicht so ganz genau nehmen. Für Manchen hängt von einem entsprechenden numerus clausus z.B. ab, ob ohne Wartezeiten direkt das begehrte Studium aufgenommen werden kann oder nicht. Wieder andere kämpfen, was noch weitaus nervenzehrender ist, um das nackte Bestehen. Keine Wunder, dass in dieser Phase Prüfungsangst bis hin zu blanker Panik auftreten kann. Doch wie geht man am besten solchen Phasen der Verängstigung, des Selbstzweifels und der Sorgen um die Zukunft um?
Zunächst einmal sollte man sich keine Sorgen wegen der Sorgen machen und keine Angst vor der Angst haben. Denn dies verleitet dazu, in äußerst unproduktive emotionale Kreisläufe einzutreten, die an einer hängende Schallplatte erinnern und schlechterdings keinerlei funktionalen Wert haben. Auf der anderen Seite lässt sich in der Prüfungsangst auch etwas positives sehen; sie kann nämlich als so genannte “Fluchtmotivation” den Anreiz für etwas weniger motivierte Zeitgenossen bieten, sich doch auf den Hosenboden zu setzen und Algebra, Prosa oder die französische Revolution im Detail zu studieren. Wenn man die eigene Angst und auch gelegentliche Panik also nicht als feindliche Schädlinge abwehren will, sondern die ohnehin vorhandenen Gefühle bejahend annimmt, ist bereits ein erster und nicht unwesentlicher Schritt zum besseren Umgang mit der Prüfungsangst getan. Weiterlesen »
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12. Mai 2011 - 18:56 Uhr
Jeder kennt das, man sitzt in seiner Klassenarbeit, der Spickzettel ist gut versteckt unter der kostbaren Armbanduhr oder im Kugelschreiber deponiert, doch soll man es wirklich wagen und ihn benutzen? Das Risiko eingehen? Der Blick zum Nachbarn verrät er tut es. Warum ich dann nicht auch? Die Lehrerin ist sowieso eigentlich schon über dem Renten Alter, sieht und hört fast nichts mehr. Aber wenn Sie gerade mich nun erwischt? Von Zweifeln geplagt versucht man es dann doch mit dem eigenen Wissen. Einen Vorteil hat das Ganze, denn wer sich einen Spicker schreibt, hat sich wenigstens schon mal mit dem Thema beschäftigt.
Doch was wenn man total unvorbereitet getroffen wird? Auch hier könnte ein Blick zum Nachbar Tisch weiter helfen, vielleicht auch mehr als nur ein Blick. Achtung, der Drachen von Vorne beginnt schon wieder seine Runde durchs Klassenzimmer zu drehen, auf der Suche nach einem Opfer. Denn ihr würde dadurch ein bisschen von Ihrer Arbeit erspart bleiben.
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6. April 2011 - 22:38 Uhr
Ihr könnt euch niemals sicher sein ist ein schon etwas älterer Film nicht mehr ganz aktueller Film (2008), da er zur Zeit online in der ARD Mediathek (Flash nötig) abrufbar ist sei dennoch an dieser Stelle einmal darauf hingewiesen. Weiterlesen »
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30. März 2011 - 20:01 Uhr

Foto: Fotolia.com – User: Mist
Irgendwie wecken solche Bilder Erinnerungen an die eigene Schulzeit. Wenn irgendetwas neben Lehrern, Tafel und Kreide unmittelbarer mit der Schule verbunden ist, dann sind es für mich diese ledernen Lehrertaschen. Wir nannten diese zu unserer Schulzeit auch ab und an mal “Lehrerranzen” – ob das Wort wirklich existiert wage ich dann doch zu bezweifeln. Irgendwie erschien mir das Wort – zumindest als ich noch kleiner war, absolut sinnvoll. Wir waren Schüler und hatten unseren Schulranzen, die Lehrer halt ihren Lehrerranzen. Warum die Tasche eines Lehrers eine eigene Bezeichnung benötigt, habe ich mich damals nicht gefragt – sehr wohl hatte ich mich aber darüber gewundert warum Schüler einen Schulranzen haben, aber keinen Schülerranzen. Schließlich hatten ja zumindest die Lehrer auch ihren Lehrerranzen und nicht nur den einfachen Schulranzen…
Zum Glück musste ich mich damit nicht länger herum plagen, wenn ich eine neue Schultasche gebraucht habe, haben mir meine Eltern einfach einen neuen Schulranzen gekauft.
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6. März 2011 - 18:09 Uhr
Nach dem sich die meisten Plagiats-Vorwürfe gegenüber Guttenberg sich als gerechtfertigt herausgestellt haben, kann man von Guttenberg ja vieles halten. Auch wenn ich Guttenbergs Dissertation nicht gutheißen will, am Ende hat er doch sicherlich einige Studenten und Schüler für diese Themen sensibilisiert. Die Ganze “Copy-Paste”, Plagiats- und Urheberrechtsproblematiken, die sonst immer untergehen oder belächelt werden, wurden einmal ganz ernsthaft hervorgebracht.
So wurde auch in diesem Blog kürzlich ein schöner Kommentar hinterlassen.
Wie dem auch sei, Plagiate können auffliegen. Wenn man denn mit einem Plagiat auffällt, dann muss man auch mit den Konsequenzen leben:

Foto: Schwarwel – Fotolia.com
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5. März 2011 - 17:17 Uhr

Foto: Nerlich Images – Fotolia.com
Mit e-Learning ist es so eine Sache. Auf fast jeder Schulhomepage findet sich inzwischen ein Hinweis auf e-Learning oder “neue Medien”. Kein Platz bleibt in der Bildungslandschaft, der sich nicht mit dem Etikett des e-Learning schmücken mag.
Schulen sind im Bereich von e-Learning zwar zurückhaltend, aber Projektklassen die mit Notebooks unterrichtet werden gibt es an allen Ecken und auch erste Tablet-PC-Klassen sind mittlerweile aufgetaucht. Doch die Mehrzahl aller Schulen ist eher ein wenig Technik-feindlich. Generelles “Handy-Verbot”, keine privaten Notebooks in der Schule und ähnliche Regelungen sind nicht eher die Ausnahme, sondern eher die Regel. Zum Teil habe ich selbst das mitbekommen, zum Teil durch andere Bekannte zugetragen bekommen. Dabei brüsten sich gerade Schulen die um neue Schüler werben müssen, mit einer guten, modernen PC-Ausstattung, Beamern und vielen mehr.
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19. April 2010 - 09:35 Uhr
Während ich diese Zeilen schreibe werden in diesem Jahr die ersten Abitur-Klausuren in NRW geschrieben. Viel Erfolg wünsche ich allen angehenden Abiturienten dieses Jahr.
Den Anfang macht dieses Jahr übrigens Deutsch (LK & GK).
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