Moon Palace – Paul Auster – Inhaltsangabe

Zusammenfassung von Paul Austers Roman “Moon Palace”

Paul Austers Roman “Moon Palace” erschien erstmals 1989. Die später erschienene, deutsche Fassung trägt den Titel “Mond über Manhattan”. Das Buch ist in sieben Kapitel gegliedert – die hier einzeln zusammengefasst sind. Wobei sich die hier erschienene Zusammenfassung – trotz der deutschen Sprache – auf die englische Fassung bezieht. Inzwischen ist das Buch in einigen Bundesländern für das Zentralabitur obligatorisch und gehört damit in die Kategorie “Schullektüre”. Dennoch gilt der Autor, Paul Auster, zu den aktuellen Bestseller-Autoren. Falls es hier und da Unterschiede zwischen der englischen und der deutschen Fassung geben sollte oder bemerkenswerte Ereignisse fehlen, wäre ich über einen Kommentar dankbar. Allerdings habe ich auch ein Faible für radikale Zusammenfassungen.

Eine kleine Bemerkung vorweg – die Kapitel sind immer nach einem ähnlichen Schema aufgebaut: Der Protagonist erzählt von der zwischenzeitigen Situation und erzählt im Anschluss wie es zu der Situation kam.

Kapitel 1
Die Hauptperson des ersten Kapitels und auch des gesamten Romans ist Marco Fogg. Dieser ist im Jahr 1965 einer der Erstsemestler an der Columbia University in New York und lebt wie alle Erstsemestler auf dem Campus der Uni.

Der Protagonist, Marco Fogg, erzählt in einem Rückblick sein bisheriges Leben. Er erzählt wie er bei seinem Onkel Victor aufwuchs und das er nur schwache Erinnerungen an seine Mutter hat, die schon früh durch einen Verkehrsunfall in den Tod gerissen wurde. Zudem erfuhr Marco nie wer sein Vater war – seine Mutter (Emily Fogg) sprach nie darüber und duldete keine Fragen zu diesem Thema.

So wuchs Marco bei seinem Onkel auf, einem Musiker der in diversen Bands und Kapellen tätig war, wobei dieser bei jedem Jobwechsel sozial abrutschte. Dies änderte sich jedoch schlagartig und schließlich landete Marco Foggs Onkel Victor bei den “Moon Men”.
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Aktive Bomben

Gibt es meist nur in der englischen Sprache. Was mit der Überschrift gemeint ist wird bei USA-Erklärt deutlich: Im Englischen wird das Aktiv bei Bomben, Naturkatastrophen und Selbstmordattentätern öfter benutzt als es im Deutschen der Fall ist. Das muss man auch erst einmal bemerken.

Die Vorbereitungen für die Theorieprüfung sind recht dröge. Das Muster der Übungsschablone kenne ich inzwischen auswendig, sodass ich die Fragen auf dem Bogen eher richtig beantworte weil ich das Muster kenne als das ich die Antworten wirklich weiß. Da ist etwas Disziplin gefordert nicht auf die grüne Markierung für die Schablone zu spähen.
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Unfreiwilliger Fahrschulwechsel

Ich war bis vor kurzer Zeit noch einer der Fahrschüler eines Ein-Mann-Unternehmens. Die Fahrschule war sehr klein und die Gruppen beim theoretischen Unterricht waren umso kleiner. Einen Theorie-Unterricht mit mehr als 5 Leuten habe ich noch nie erlebt gehabt. Folglich konnte das nicht unendlich so weiter gehen, zumal eine Fahrschule sicherlich eine gewisse Auslastung benötigt. Grade bei dem großen Angebot von Kursen an Fahrschulen kann man die geringere Auslastung ja auch nicht durch die Preise wieder ausgleichen. Außerdem will der Fahrlehrer ja auch mal in den Urlaub fahren will. Als Ein-Mann-Unternehmer ist das schwierig, seidenn man kümmert sich um eine Aushilfe. Die will dann aber auch bezahlt werden und dann ist die Frage ob man sich den Urlaub denn noch leisten kann… Continue reading “Unfreiwilliger Fahrschulwechsel”

Kurzgeschichte: Das sozialistische Siegel

Ursprünglich ist der folgende Text für ein Literaturprojekt entstanden, wurde jedoch nie in irgendeiner Form verwendet oder veröffentlicht – und soll mit diesem Beitrag wenigstens der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Von der Kurzgeschichte gibt es auch ein “gedrucktes Heft”, das Cover zeigt den Schriftzug “das sozialistische Siegel” neben einem echten Wachssiegel.

Hinweis: Orte und Personen sind erfunden. Es bestehen keine Zusammenhänge zu real existierenden Personen, Gebäuden, Institutionen oder Orten.

Das sozialistische Siegel

„Nächster Halt: Straße der Nationen – Freie Presse“, quäkte es aus den Lautsprechern der Bahn. Joanne richtete sich auf und huschte mit Max an einer Eisdiele vorbei, über die Ampel. Gerade in die Richtung, in der die Stadthalle lag.

Joanne hatte eine auf zwei Jahre befristete Stelle als Polizistin erhaschen können. Ein Grund, um mal so richtig zu feiern, meinte Max und so waren die beiden dann auch in die Stadthalle gegangen. Drinnen war nicht gerade viel los, Techno-Beats dröhnten aus den Lautsprechern die um die Leninstatue herum aufgestellt waren, vereinzelt hatten sich kleinere Gruppen gebildet. Selbst der Mann hinter der Cocktailbar hatte nicht viel zu tun und kramte recht lustlos in der Kasse herum. „Ob der nicht in seine eigene Tasche wirtschaftet?“, fragte Max und schubste dabei Joanne leicht zur Seite. „… selbst wenn – so unterbezahlt, wie die meisten hier sind …“, nuschelte Joanne.

„…Gelangweilt wie immer, stimmt’s?“, meinte Ron und gesellte sich zu den beiden. „By the way – wie war dein erster Tag bei der Polizei? Was musstest du machen? Schon Schwerkriminelle interviewt“, die Worte quollen nur so aus ihm hinaus und er setzte sogleich ein „erzähl doch mal“ hinten dran. Joanne, die bis jetzt mehr oder weniger gelangweilt an ihrem Cuba libre genippt hatte, wusste nicht recht, was sie antworten sollte. Bisher hatte sie sich ihren Kollegen vorgestellt, ein paar Akten sortiert und das erste Protokoll getippt. „Richtig – das Protokoll“, dachte sie und versuchte sich verzweifelt an den genauen Inhalt zu erinnern … Sie hatte mit allerlei Formalien zu kämpfen gehabt, während sie von Christian, dem Polizisten mit dem Dreitagebart, die Daten aufnahm, diese versehentlich in genau die falschen Felder eintrug und am Ende, das Ganze unzählige Male überarbeiten musste.

Der Inhalt schien ihr recht trivial. „Ich musste ein Protokoll schreiben“, meinte sie betont lapidar und nahm erneut einen großen Schluck ihres Drinks. „Es ging um einen Einbruch bei irgendeinem Lokalpolitiker, es wurde nichts gestohlen – außer einer Violine“, setzte sie hinzu, als die beiden Jungs sie fragend ansahen. „Und was macht ihr jetzt?“, fragte Ron mehr aus Höflichkeit als aus ehrlichem Interesse. „Keine Ahnung. Ich schreib im Moment nur die Protokolle. Vermutlich landet so was eher schnell im Archiv. Es wurde niemand verletzt, trotzdem wurde ein Team losgeschickt um nach eventuellen Einbruchsspuren zur suchen. Das muss ich aber erst Montag protokollieren und in die richtige Form bringen.“

„Sonst nichts Neues?“, erkundigte sich Ron. „Nein sonst nichts Neues. Wirklich.“, Joanne schien etwas genervt. Dabei dachte sie eigentlich an die Worte des Polizisten, dessen Namen sie sich immer noch nicht gemerkt hatte. So sollte der Lokalpolitiker ziemlich rau sein, alt und ein mentales Überbleibsel der Stasi.

„Wie auch immer – ein Hoch auf die Bürokratie!“, setzte Max an, riss Joanne aus ihren Gedanken und erhob sogleich sein Glas. „Ein Hoch auf Joannes neuen Job“, meinte Ron und Joanne stieß mit den beiden an.

Der Abend verlief, so wie er verlaufen sollte, Joanne traf alte Bekannte, einige ihrer neuen Arbeitskollegen und bei dem einen oder anderen, der sie ansprach, und nach ihrem neuen Job fragte, fragte sie sich, woher sie denjenigen überhaupt kannte, die sich da nach dem ersten Arbeitstag erkundigten. Von einem bekam sie mit den Worten „bin vor zwei Wochen umgezogen“ eine Visitenkarte zugesteckt. Ein Mädchen dessen Gesicht ihr nur flüchtig bekannt vorkam murmelte irgendetwas das sich nicht gerade freundlich anhörte, doch die Musik verschluckte die Worte.

Doch dann kam es, wie es kommen musste. Einige Drinks und einige aufgezwungene Gespräche später, machte sich Joanne mit Max auf dem Weg aus der Stadthalle zur Haltestelle. In einigen Minuten sollte der Zug kommen. Geld für ein Taxi konnte sie ohnehin keins ausgeben, nach einiger Zeit „rumhängen“ und ein paar eher schlechten Praktika hatte sie zwar die Namen einiger bekannten Unternehmen in der Bewerbung stehen, nur ging ihr Wissen fast nie über das klischeehafte Kaffeekochen und das Ordnen und Aufbereiten von Akten hinaus. So war auch ihr Konto immer nur knapp über null geblieben und eigentlich hätte sie auch bei den Cocktails sparsamer sein müssen.

02:08 zeigte inzwischen Max Digitaluhr mit ihren leuchtend-roten Ziffern an. „Mensch – wann kommt die Bahn endlich?“, meinte Joanne und man merkte ihr an, dass Sie nicht nur aus finanziellen Gründen hätte sparsamer beim Cocktailkonsum sein sollen. Max prüfte erneut den Plan: „02:02 steht hier“. „Glaubst du die Bahn, kommt noch?“ – „Eher nicht“.
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Fahrstunde – ohne Katastrophen

Es wird besser. Meine Fahrkünste sind immerhin schon soweit, dass ich nur noch einen Bruchteil der Anfangsfehler – mehr oder weniger regelmäßig – mache. Das ist erfreulich, schließlich würde ein katastrophales Fahrverhalten auch meine Ersparnisse stark schrumpfen lassen. So hatte der Satz “die letzte halbe Stunde war doch schon ganz gut, fandest du nicht?” etwas wirklich beruhigendes an sich. Teuer ist der Führerschein trotzdem – aber das muss halt an anderen Ecken wieder eingespart und mehr eingenommen werden, trotzdem haben sich die Tagesgeldkonten über die Jahre hinweg irgendwie gelohnt.

Hier ein kleiner zwischenzeitlicher Finanz-Überblick über die Fahrschulkosten:

  1. Anmeldung 50€
  2. Fahrschulbögen 27€
  3. Fahrschulbuch (vom Freund ausgeliehen, 0€)
  4. Passfotos 12,50€
  5. Erste-Hilfe-Kurs und Sehtest 32€
  6. Führerschein-Antrag 43,50
  7. 8 x Fahrstunde zu je 30€

Schon alleine die Kosten neben den eigentlichen Fahrstunden liegen bei 165€, die bisherigen Fahrstunden haben immerhin 240€ gekostet. Die Sonderfahrten sind mit 360€ noch wenigstens kalkulierbar, bei den Prüfungen (etwa 200€) muss man auf ein überstehen hoffen. Alles in allem werden voraussichtlich 1625€ für den Führerschein fällig. Mal sehen ob das hinkommt.

Berufsfindung oder Studienwahl mithilfe des GEVA-Tests?

Die Berufs und Studienfindung ist – nicht einfach. Da helfen auch die ganzen Magazine, wie sie an fast jeder Schule verteilt werden nicht weiter. Zumindest meine Eltern halten sich bezüglich der Berufs- oder Studienwahl erstaunlich zurück. Gegen etwas Hilfe bei der Orientierung hätte ich dabei gar nichts einzuwenden. Doch immerhin hilft die Schule diesmal etwas: Berufsberater und Eignungstests, simulierte Bewerbungsgespräche – all’ das wurde mir geboten und ich habe es sogar angenommen. Wirklich schlauer bin ich aber nicht. Continue reading “Berufsfindung oder Studienwahl mithilfe des GEVA-Tests?”