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	<title>Kommentare zu: Das mehrgliedrige Schulsystem (II)</title>
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	<description>Die etwas andere Hausaufgaben und Referate-Seite!</description>
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		<title>Von: weltkriese</title>
		<link>http://www.wege-zum-abitur.de/2008/06/das-mehrgliedrige-schulsystem-ii/comment-page-1/#comment-5970</link>
		<dc:creator>weltkriese</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 19:03:07 +0000</pubDate>
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		<description>&#196;lterer Beitrag, aber hier meine Eindr&#252;cke: Ich war bzw. bin auf Gymnasium und Hauptschule gewesen. 

Das Gymnasium kommt mir leider wirklich wie eine Ansammlung von Leuten vor, die sich f&#252;r die Elite halten. Von denen die allermeisten aber nur das Nachplappern was der Prof. sagt und gedanklich keine Treppenstufe hinauf gehen k&#246;nnen. Es war erschreckend anzusehen, wie oberfl&#228;chlich die Meisten agierten und wie absurd sie &#252;ber Sch&#252;ler aus &quot;schlechteren&quot; Schulen sprachen.
Es gab aber eben doch den ein oder anderen der in seinem mentalen Status ein wirklich hohes Niveau aufweisen konnte. Aber es war die Seltenheit. Gymnasiasten sind nicht unbedingt klug oder kl&#252;ger, sondern lernbereiter, das hat oft etwas mit der Erziehung zu tun, leider ist auch das Geld ein deutliches Beispiel.

Als ich die Hauptschule zum ersten Mal betrat, hatte ich wirklich ein mulmiges Gef&#252;hl. Vom Gymnasium kannte ich die Reden jener Leute, die hier scheinbar t&#228;glich ein Messer mit sich f&#252;hren und dir Gewalt antun, wenn du ihnen nicht deinen Portemonaieinhalt &#252;berreichst.
Es war nat&#252;rlich anders. Die meisten Sch&#252;ler waren freundlich. Ich w&#252;rde nicht sagen, dass diese Leute dumm sind, denn das sind sie nicht. Die Meisten haben Schw&#228;chen in einigen F&#228;chern, sagen wir mal Mathematik und Deutsch, sind daf&#252;r in anderem gut. Das Niveau des Lernstoffes ist im Vergleich nichts wert, was den Abschluss dadurch wirklich sinnlos macht.

Die allermeisten Hauptsch&#252;ler sind praktisch veranlagt. Es gibt aber eine Reihe solcher Kinder, die man nicht gef&#246;rdert hat, entweder weil die Eltern davon nicht wirklich viel verstanden (hoher Ausl&#228;nderanteil, das ist kein Vorwurf, sondern die Analyse, wer hier nie lebte, kann ja auch nicht verstehen, wie es wirklich abl&#228;uft) oder weil ihre Talente nur in einem bestimmten Fach liegen. (Ich hatte einen Matheass in der Klasse, der zu Hause Aufgaben aus Universit&#228;tsb&#252;chern rechnete, aber in Deutsch und Englisch immer versagte.)

Das gr&#246;&#223;te Problem an der Hauptschule ist die Motivationslosigkeit der Sch&#252;ler. Einmal weil sie als das Gef&#252;hl bekommen als letzter Abschaum gehandelt zu werden, dann auch wegen der Lehrer, weil diese wirklich keine Ahnung haben und mit dem Gef&#252;hl reingehen, dass diesen Leuten eh nicht mehr zu helfen sei.

Nun, letztendlich kann ich sagen. Ich mag weder Hauptschule noch Gymnasium. Das deutsche Schulsystem ist absurd. Es ist v&#246;llig idiotisch, weil es keine Talente f&#246;rdert und Menschen mit Schw&#228;chen aufh&#228;lt, statt zu helfen. Wer in Mathe spitzenm&#228;&#223;ig ist, aber in anderen F&#228;chern Probleme hat, der kann das Gymnasium schonmal vergessen. Dort wird man als Funktion der Gesellschaft uniformiert und kommt dann mit dem Titel &quot;gebildet&quot; heraus. Wenn Bildung bedeutet, dass man sich so sehr anpassen muss, dass jegliches Interesse verf&#228;llt, dann ist es der falsche Ansatz. Wieso zeigen Schulsysteme aus den USA und skandinavischen L&#228;ndern bessere Wirkung? Wieso will das hier niemand einsehen?

Wir brauchen keine Gesamtschule, sondern ein Kurssystem. Schon ab der 7. Klasse, davor 6 Jahre Grundschule. Meiner Meinung nach. Klingt etwas drastisch, aber bin gerade nicht in Schreiblaune. Wei&#223; ja eh nicht wer das liest. Hey, ho.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#196;lterer Beitrag, aber hier meine Eindr&#252;cke: Ich war bzw. bin auf Gymnasium und Hauptschule gewesen. </p>
<p>Das Gymnasium kommt mir leider wirklich wie eine Ansammlung von Leuten vor, die sich f&#252;r die Elite halten. Von denen die allermeisten aber nur das Nachplappern was der Prof. sagt und gedanklich keine Treppenstufe hinauf gehen k&#246;nnen. Es war erschreckend anzusehen, wie oberfl&#228;chlich die Meisten agierten und wie absurd sie &#252;ber Sch&#252;ler aus &#8220;schlechteren&#8221; Schulen sprachen.<br />
Es gab aber eben doch den ein oder anderen der in seinem mentalen Status ein wirklich hohes Niveau aufweisen konnte. Aber es war die Seltenheit. Gymnasiasten sind nicht unbedingt klug oder kl&#252;ger, sondern lernbereiter, das hat oft etwas mit der Erziehung zu tun, leider ist auch das Geld ein deutliches Beispiel.</p>
<p>Als ich die Hauptschule zum ersten Mal betrat, hatte ich wirklich ein mulmiges Gef&#252;hl. Vom Gymnasium kannte ich die Reden jener Leute, die hier scheinbar t&#228;glich ein Messer mit sich f&#252;hren und dir Gewalt antun, wenn du ihnen nicht deinen Portemonaieinhalt &#252;berreichst.<br />
Es war nat&#252;rlich anders. Die meisten Sch&#252;ler waren freundlich. Ich w&#252;rde nicht sagen, dass diese Leute dumm sind, denn das sind sie nicht. Die Meisten haben Schw&#228;chen in einigen F&#228;chern, sagen wir mal Mathematik und Deutsch, sind daf&#252;r in anderem gut. Das Niveau des Lernstoffes ist im Vergleich nichts wert, was den Abschluss dadurch wirklich sinnlos macht.</p>
<p>Die allermeisten Hauptsch&#252;ler sind praktisch veranlagt. Es gibt aber eine Reihe solcher Kinder, die man nicht gef&#246;rdert hat, entweder weil die Eltern davon nicht wirklich viel verstanden (hoher Ausl&#228;nderanteil, das ist kein Vorwurf, sondern die Analyse, wer hier nie lebte, kann ja auch nicht verstehen, wie es wirklich abl&#228;uft) oder weil ihre Talente nur in einem bestimmten Fach liegen. (Ich hatte einen Matheass in der Klasse, der zu Hause Aufgaben aus Universit&#228;tsb&#252;chern rechnete, aber in Deutsch und Englisch immer versagte.)</p>
<p>Das gr&#246;&#223;te Problem an der Hauptschule ist die Motivationslosigkeit der Sch&#252;ler. Einmal weil sie als das Gef&#252;hl bekommen als letzter Abschaum gehandelt zu werden, dann auch wegen der Lehrer, weil diese wirklich keine Ahnung haben und mit dem Gef&#252;hl reingehen, dass diesen Leuten eh nicht mehr zu helfen sei.</p>
<p>Nun, letztendlich kann ich sagen. Ich mag weder Hauptschule noch Gymnasium. Das deutsche Schulsystem ist absurd. Es ist v&#246;llig idiotisch, weil es keine Talente f&#246;rdert und Menschen mit Schw&#228;chen aufh&#228;lt, statt zu helfen. Wer in Mathe spitzenm&#228;&#223;ig ist, aber in anderen F&#228;chern Probleme hat, der kann das Gymnasium schonmal vergessen. Dort wird man als Funktion der Gesellschaft uniformiert und kommt dann mit dem Titel &#8220;gebildet&#8221; heraus. Wenn Bildung bedeutet, dass man sich so sehr anpassen muss, dass jegliches Interesse verf&#228;llt, dann ist es der falsche Ansatz. Wieso zeigen Schulsysteme aus den USA und skandinavischen L&#228;ndern bessere Wirkung? Wieso will das hier niemand einsehen?</p>
<p>Wir brauchen keine Gesamtschule, sondern ein Kurssystem. Schon ab der 7. Klasse, davor 6 Jahre Grundschule. Meiner Meinung nach. Klingt etwas drastisch, aber bin gerade nicht in Schreiblaune. Wei&#223; ja eh nicht wer das liest. Hey, ho.</p>
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