30. Juni 2008 - 22:40 Uhr
Verlief schon mal etwas besser. Immerhin hätte es nur noch halb so viele Tote verglichen mit der ersten Fahrstunde – geben können. Immerhin. Ansonsten hätte ich schneller fahren müssen (Schritttempo in einer 30er-Zone?), schneller Schalten (kilometerweit im ersten Gang?) und die Kopplung wirklich vollständig “durchtreten” müssen. So aber tuckerte ich aber mit Schrittempo durch die Straßen was mir jedenfalls Aufmerksamkeit von allen Seiten verschaffte. Das bin ich nun gar nicht gewohnt. Ich selbst hätte mich als Fahrradfahrer vermutlich selbst mehrmals überholt…
Vielleicht schaffe ich es beim nächsten Mal sogar die Tacho-Nadel (oder wie nennt man die?) über die 50-Anzeige zu bewegen. Vielleicht. Hoffentlich funktioniert dann das Schalten bei mir schon einigermaßen automatisch.
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29. Juni 2008 - 15:40 Uhr
Das muss ich nach knapp 12 Jahren immer noch feststellen. Schule ist nicht alles. Nie habe ich beispielsweise beigebracht bekommen wie man Bretter zurecht sägt, oder wie man Menschen freundlich aber mit Nachdruck bittet zu gehen… all das sind irgendwo elementare Dinge unseres Lebens – und trotzdem tauchen sie in den Lehrplänen unserer Schulen nicht auf.
Gut – es mag an einigen Schulen Fächern wie “Werken” oder “Handarbeiten” geben; das ändert aber nichts daran, dass vieles durch die Schule nicht vermittelt wird – und auch nicht vermittelt werden kann. Der Bio-LK’ler ist kein Biologe – möge er noch so gut in der Schule gewesen sein und aus dem Englisch-Lk’ler wird vermutlich niemals ein Engländer. Aber das ist ja auch nicht die Absicht unseres Bildungssystems – die Schule soll nur die wichtigen Grundlagen vermitteln, so wird es “uns Schülern” immer wieder von allen Seiten eingeprägt. Doch ist das wirklich der Fall. Ich glaube inzwischen nicht mehr so ganz das dies stimmen kann. So lerne ich objektorientiertes Programmieren in der Schule, irgendwelche Ansätze von Etikette wurden mir aber noch nie beigebracht. Wie setze ich mich richtig durch und wie formuliere ich Forderungen richtig?
Heute habe ich mich das alles mal wieder gefragt. Es blieb nur eine Antwort: Schule ist nicht alles. Vielleicht sogar zum Glück.
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28. Juni 2008 - 23:18 Uhr
Herzpochen – und dann kam ich doch noch ohne Unfall davon. Nun gut – nur dank des Eingreifen des Fahrlerers. Aber das ist wohl irgendwie normal. Doch nun von Anfang an: Zuerst wollte ich mich etwas um die Praxisstunden drücken und dann saß ich doch nach der sechsten Theoriestunde im Fahrschulwagen. Gleich eine Doppelstunde zugeteilt bekommen, meine Freude hielt sich in Grenzen – und als ich dann noch gleich in den wilden Stadtverkehr geschickt wurde, fühlte ich mich etwas sehr hilfslos. Hilflos ist wahrscheinlich noch meisterhaft untertrieben, doch selbst mein Synonym-Wörterbuch spuckt nichts passenderes aus. Nun gut – so musste ich also durch den Stadtverkehr lenken. Weiterlesen »
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27. Juni 2008 - 15:35 Uhr

Manchmal verschlägt es einem die Sprache. Das kleine Mini-Editorial das man hier im Blog findet, kommt nicht von ungefähr:
Schule und Lehrer nerven manchmal ganz schön. Egal in welcher Phase man gerade ist und wie motiviert man gerade ist, manche Sachen müssen einfach gemacht werden. Dazu gehören nur leider so unbeliebte Sachen wie Analysen von historischen Texten und das durchwälzen mach’ eines Wälzers
Zurückzuführen ist das neben mangelnder Zeit eher auf mangelnde Kenntnisse und Ansatzlosigkeit. Warum ist das Gedicht das man für die Schule analysieren soll, denn so besonders? Was zeichnet es aus und weshalb ist es für eine spezielle Epoche so bemerkenswert?
Das alles setzt Kenntnisse über Epochen, Geschichte und historische Verhältnisse voraus – und das ist nicht selten “Mangelware”. Wer an diesem Zustand schuld hat, soll hier nicht diskutiert werden. Vielmehr geht es hier um die Ansatzlosigkeit. Was ist die Intention des Autors – schon hier gibt es oftmals wegen der aus heutiger Sicht “merkwürdigen” Sprache große Verständnisprobleme. Da kann eine Gedichtsdatenbank zumindest erste Ansätze liefern und so kann der Schüler/Student einige neue Eindrücke gewinnen. Das hilft enorm – spart dem Schüler/Studenten Zeit und hilft bei der Inspiration.
Die Gefahr das Interpretationen komplett übernommen werden ist dabei relativ gering. Zum einen weil sich Schüler/Studenten damit nur selbst betrügen – zum anderen dürfte das “Auffliegen” von einem Plagiat mehr als nur einen schlechten Eindruck beim Lehrer/Dozenten hinterlassen.
Doch zur Seite selbst: Antikoerperchen bietet mit seiner Lyrik-Datenbank viele Gedichts-Interpretationen an. Diese weisen eine erstaunliches hohes Niveau auf, so sind alle Interpretationen ausnahmslos sehr ausführlich und weisen in der Regel auf alle wesentlichen Merkmale eines Gedichtes hin. Das ist leider nicht bei allen im Internet frei einsehbaren Interpretationen der Fall, ich selbst bin da sicherlich nicht der beste Schreiber. Kurz: Die Lyrik-Datenbank ist eine positive Ausnahme und verzichtet zur Zeit komplett auf Werbung, was der Übersichtlichkeit der Seite sehr zu gute kommt.
Die Datenbank selbst lässt sich selbst nach Werken, Epochen und Autoren durchstöbern – wobei zu den meisten Autoren ohnehin nur ein Gedicht in der Datenbank existiert. Das ist schade, doch wenn die Datenbank auch noch in Zukunft erheblich wächst kann sich dies recht schnell wieder ändern.
Zu den Autoren, Epochen und Werken werden zusätzlich ein paar Bilder zur Illustrierung angezeigt – das macht die Seite lebendig.
Fazit: Sehr empfehlenswert dank des hohen Niveaus der einzelnen Interpretationen. Die Datenbank sollte jedoch auch in Zukunft noch erheblich wachsen, sodass die Einordnung nach Autoren auch wirklich die Suche vereinfacht.
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26. Juni 2008 - 22:34 Uhr
…sind in einigen Bundesländern seit heute. So auch in NRW. Das heißt für die kommenden Wochen, bezogen auf diesen Blog -wenig neues. Die eine oder andere Story liegt hier aber noch im Entwurfsmodus rum und auch außerhalb der Schule gibt es das eine oder andere zu berichten. Dennoch wird hier in den kommenden Wochen nur noch mit Sparflamme gearbeitet – schließlich sind ja Ferien und es gibt auch noch andere Projekte die von mir zu sehr vernachlässigt wurden…
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25. Juni 2008 - 13:33 Uhr
Unter diesen Eindrücken – ging ich also einen Tag durch die Hauptschule, wo auch das Service-Team des ganzen Schulzentrums sein Büro hat um dort wegen eines Schulprojektes nachzufragen. “Hey, was grinst ihr mich so an?! Ihr sollt raus – es ist Pause – habt’ ihr’s bald!”, dröhnte es aus dem Körper eines älteren Lehrers, dessen Statur so mickrig war, dass man kaum vermutet hätte das sein Körper zu solch’ lauten Klängen fähig wäre. Gemeint war nicht ich, sondern zwei kleinere Jungen, die sich feixend auf ein paar Stühle in der Aula gelegt hatten. Irgendwie blieb ich ganz verwirrt stehen und vergaß ganz wo ich hin wollte. “Ey’ da’ guck’ nicht”, meinte einer der beiden zu mir im vorbeigehen. Ich grinste nur – angesichts der Tatsache das der Junge mindestens drei Köpfe kleiner und mehr als nur eine Ecke jünger war. Vielleicht ein Fehler. “So und was wills’n du nun hier drin”, fragte nun mich der Lehrer in einem immer noch relativ lautstarken Ton. “Äh ja, ich bin vom CSG und ich suche das Hausmeister-Team. Wo ham’ die denn ihr Büro?”, und versuchte möglichst unschuldig auszusehen. Wie gewandelt und im aller freundlichsten Ton hörte ich nur ganz leise, von der Seite, “geradeaus und beim Aquarium rechts.. dann die vorletzte Tür… schönen Tag noch”.
Ich hatte eher eine Standpauke erwartet – was der Herr wohl gemacht hätte, wenn ich den Namen meiner Schule genannt hätte?
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24. Juni 2008 - 13:59 Uhr
Vor kurzem habe ich versucht mich über die Vorgaben für die sogenannten “Führerscheinfotos” zu informieren und wurde recht schnell bei der Bundesdruckerei fündig. Die gleichen Vorgaben gelten auch für Personalausweise und Reisepässe.
Sind recht einfach – aber im privaten Umfeld doch etwas schwieriger umzusetzen. So muss der Hintergrund einfarbig und hell sein und das ganze Gesicht muss ausgeleuchtet sein. Da reicht die kleine Nachtischlampe nicht aus und wer eine farbige Raufasertapete hat, muss sich nach alternativen Orten umsehen. Wobei man immer jemand zweiten dabei haben sollte, der einen selbst fotografiert weil es noch bezüglich der Größe und der Position der einzelnen Gesichtsmerkmale diverse Vorgaben gibt (siehe Mustertafel)…
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