Archiv für Mai 2008


Materialsammlung für alle Politik-Interessierten

15. Mai 2008 - 17:30 Uhr

Das Internet bietet eine Menge Material zu den verschiedensten Themen. Vieles ist weniger für Schüler geeignet, einige Webseiten bräuchten mal eine generelle Überholung und andere sind aufgrund ihrer Werbeverseuchung kaum noch zu benutzen.

Daher habe ich ein paar Links für alle “Politikinteressierten”-Leser dieses Blogs zusammen gestellt.

  • Vernunft-Schweiz bietet ein umfangreiches Glossar.
  • Die letzten Ausgaben der bekannten Zeitschrift Le Monde diplomatique kann man kostenlos im Netz lesen.
  • Die Bafin stellt verschiedene Informationen über den Finanzmarkt zusammen, leider nicht sehr Schülerfreundlich, dennoch interessant.
  • Auch die TAZ informiert über politische Themen, leider steht kein RSS-Feed zur Verfügung.
  • Der schon recht bekannte Blog “USA Erklärt” soll auch denjenigen ans Herz gelget werden, die ihn noch nicht kennen.
  • Schließlich bleiben da auch noch einige Podcasts zu diversen politischen Themen. Wer will kann dabei auch noch Englisch lernen.

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Sozialpolitik – Artikel 20 des Grundgesetzes

14. Mai 2008 - 15:52 Uhr

Die sozialen Leistungen gehen in der Regel auf den Artikel 20 (Abs. 1) des Grundgesetzes zurück. Dieser besagt: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Aus dem Gesetz lässt sich nicht genau ableiten, was denn sozial gerecht ist, sondern ist relativ unbestimmt. Allerdings bestimmt es das sich der Staat sozial gerecht verhalten sollte, wobei aber auch nicht festgelegt wird inwieweit Leistungen zu erbringen sind.

Beispiel:
Ob nun das ALGII €347 beträgt, €5,10 oder gar €5.598 ist unerheblich, sofern die Ausrichtung der Gesetzgebung sozial bleibt.

Aus dem Gesetz lassen sich keine konkreten Leistungen ableiten.

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Probleme der sozialen Sicherungssysteme

13. Mai 2008 - 20:05 Uhr

Hier sollen in Stichpunkten die wesentlichen Probleme der sozialen Sicherungssysteme dargelegt werden. Hauptsächlich beziehen sich die Probleme auf die gesetzliche Rentenversicherung. Bei den anderen gesetzlichen Sozialversicherungen gibt es teilweise ähnliche, teilweise aber auch andere zentralen Probleme.

  • Demographischer Wandel – die Altersstruktur verändert sich, es gibt weniger “Junge”
  • Rentenniveau der heutigen ist vergleichsweise hoch
  • Die Rentenbezugsdauer ist im Durchschnitt etwas länger, als noch vor wenigen Jahren
  • Das Renteneintrittsalter sank in den letzten Jahrzehnten leicht
  • Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung stieg in den letzten Jahrzehnten
  • Eine Pflegeversicherung wurde in den 90ern eingeführt
  • Explosion der Kosten im medizinischen Bereichen

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Robert Musil – Die Verwirrungen des Zöglings Törleß – Romananfang

12. Mai 2008 - 21:23 Uhr

Robert Musils Roman, “Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“, beginnt mit der Beschreibung einer Bahnhofsstation. Diese wird vom Erzähler als recht trostlos charakterisiert: “Zertretener Boden” und die “Akazienbäume, die traurig mit verdursteten, von Staub und Ruß erdrosselten Blättern”, vermitteln ein lebloses und gräulich, tristes Gesamtbild. Im weiteren Verlauf der Ortsbeschreibung wird dieses trostlose Gesamtbild intensiviert: “Machten es diese traurigen Farben, machte es das bleiche, kraftlose, durch den Dunst ermüdete Licht der Nachmittagssonne: Gegenstände und Menschen hatten etwas gleichgültiges, Lebloses, Mechanisches an sich.” Weiterlesen »

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Wasserbilanz von verschiedenen Tieren

11. Mai 2008 - 15:27 Uhr

Aufnahme:

  • flüssige/feste Nahrung
  • fetthaltige Nahrung – Fett kann in Wasser umgewandelt werden

Abgabe:

  • Urin & Kot
  • Schweiß (dient der Regelution der Körpertemperatur
  • Atemluft

Bei der Wasserabgabe nutzen verschiedene Tiere völlig verschiedene Möglichkeiten zur Einsparung von Wasser.

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Erwartungshorizont

9. Mai 2008 - 16:22 Uhr

Die Rückgabe einer Klausur ist fast immer mit bangen Gesichtern, Nervosität und etwas Verständnislosigkeit verbunden. So auch heute. Doch – wie immer – wird erst der Erwartungshorizont vom Lehrer dargelegt. Mit anderen Worten, es wird die Klausur durchgegangen und erzählt was zu welcher Aufgabe hätte geschrieben werden können.

Das ist schön und gut – aber irgendwie hat man das Gefühl entweder kaum etwas davon geschrieben zu haben, was der Lehrer dort gerade eben dargelegt hat – oder man hat ein relatives gutes Gefühl und meint fast alles erfüllt zu haben. Zumindest bei mir bleibt nicht hängen, was bei meiner Klausur gefehlt hat – und was nicht. Da hilft auch der Kommentar nicht weiter, der bezieht sich fast in allen Fächern und fast immer ausschließlich auf die Art und Weise, wie sehr man sich auf die Aufgabenstellung bezogen hat und wie die sprachliche Ausarbeitung der Klausur gelungen ist. Mehr konnte ich in noch keinem Kommentar lesen – trotz ellenlanger Kommentare…

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Rentensystem anhand von Kapitaldeckungs- und Umlageverfahren

7. Mai 2008 - 17:37 Uhr

Trotz aller Diskussionen um das Rentensystem, ist dieses vom Prinzip her recht einfach gestrickt:
Jeder, der einen sozialversicherungspflichtigen Job nachgeht, zahlt in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Dabei wird die Zahlung nicht für den Aufbau eines eigenen Vermögens genutzt. Stattdessen wird das Geld direkt an die heutigen Rentner ausgezahlt – zusätzlich zahlt der Staat noch einen Zuschuss. Bei diesem Prinzip handelt es sich um ein einfaches Umlageverfahren. Heutige Arbeitnehmer kommen für die Zahlungen, der jetzigen Rentner auf. Die jetzigen Arbeitnehmer können deshalb in Zukunft auf Zahlungen der nachfolgenden Generation hoffen, deshalb wird in dem Zusammenhang auch des öfteren von dem sogenannten Generationenvertrag gesprochen.

Kurz: Beim Umlageverfahren werden Leistungen durch Beiträge von jüngeren Generationen gezahlt.

Das Kapitaldeckungsverfahren hingegen spart jeder Arbeitnehmer individuell für seine Rente. Die Beiträge werden in der Regel in Aktien, Fonds und festverzinsliche Wertpapiere von der Versicherungsgesellschaft angelegt. Dadurch ergibt sich gegebenenfalls eine hohe Rendite, es kann aber auch ein Verlust von Kapital eintreten. Sobald der Versicherte in den Ruhestand geht, wird das Kapital ausgezahlt.
Ein Beispiel für das Kapitaldeckungsverfahren ist (vereinfacht) die staatlich geförderte “Rürup-Rente”.

Kurz: Beim Kapitaldeckungsverfahren zahlen Versicherte ihren Beitrag, der für sie angelegt wird. Dieser wird später ausgezahlt.

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