Sozialstrukturmodelle – Das ‘Unterschichten-Problem’

Noch ein Teil einer Sowi-Klausur, diesmal ging es um verschiedene Sozialstrukturmodelle. Material Grundlage ist ein Artikel der FAZ, Prekariat statt Unterschicht, von Uta Rasche.

1. Analysieren Sie das im Zeitungsartikel vorgestellte FES-Modell zur Sozialstruktur in Deutschland.

Der Zeitungsartikel Prekariat statt Unterschicht von Uta Rasche, veröffentlicht am 16.10.2006 in der FAZ, beschreibt anhand eines Sozialstrukturmodells die aktuelle Situation in Deutschland. Anlass für den Artikel sei Kurt Becks Aussage, dass Deutschland ein “Unterschichtenproblem” hätte, wobei er sich auf eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung bezog. Im weiteren Verlauf des Texts werden die Einzelheiten der Studie vorgestellt. Abschließend werden die Aussagen bezüglich des “Unterschichten-Problems” gesondert hervorgehoben. Die Studie, “Gesellschaft im Reformprozess”, erfasst sowohl vertikale Faktoren (z.B. Einkommen), als auch horizontale Faktoren wie z.B. Einstellungen, Bildung und Wertvorstellungen. Durch diese Faktoren wurde die Gesellschaft in neun Gruppen bzw. Schichten aufgeteilt. Außerdem gibt die Studie Auskunft darüber, wie groß der Anteil der Gruppe in der gesamten Bevölkerung ist. Continue reading “Sozialstrukturmodelle – Das ‘Unterschichten-Problem’”

Wenn man als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem plötzlich wie ein Nagel aus.Abraham Maslov

So steht es im Vorwort unseres Schulbuches, “Informatik mit Java Bd. II” (ISBN: 9783000196379), in kursiver Schrift. Um ehrlich zu sein – es ist der einzige sinnvolle Hinweis im gesamten Buch.

Ich muss zugeben, ich hätte es nie erwartet, dass sich hier einmal 1.064 Kommentare einfinden. Manchmal stressen die Kommentare sehr, zum größten Teil freue ich mich aber auch über die Kommentare.

Seit Anfang dieser Woche sind hier über tausend Kommentare zu finden, wobei täglich etwa 7-12 (das Doppelte, wenn man den Spam mitzählt) neue Kommentare eintrudeln. Ein großer Teil davon ist zum SchülerVZ, aber ab und an werden auch andere Artikel kommentiert. Erstaunlicherweise ist bei diesem Blog – nur ein geringer Teil (etwa 50%) ist Spam. Sehr erfreulich.

An dieser Stelle, ein herzliches Dankeschön an alle Leser und Kommentatoren!

…diese Woche wurde in Spanisch wiederholt, welche Fragen zum Anfang einer Zusammenfassung beantwortet werden sollten. Das wäre eigentlich gar nicht so trivial, wären es nicht die allseits erwähnten W-Fragen:

Wer?
Wie?
Wo?
Was?
Warum/Weshalb?
Wann?
….

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Auch wenn manche Themen in der politischen Debatte gerne Dauerbrenner sind, so habe ich persönlich die Hoffnung, Studiengebühren an öffentlichen UNIs könnten bald – in der jetzigen Form – der Vergangenheit angehören. Zumindest ist das in Hessen schon so gut wie beschlossen, die Studiengebühren zumindest stark zu modifizieren. Zumal – welcher Studendt schafft es ohne nennenswerte Einkünfte Studiengebühren (83,33€ pro Monat), GEZ, Zimmer, Nahrung, Verwaltungsgebühren, Semesterticket und Praxisgebühr zu bezahlen. Nebenbei soll man ja noch in die Altersversicherung investieren. Nunja – in der jetzigen Form scheinen sich die meisten Politiker Studiengebühren ohnehin nicht haben zu wollen. Werden studiengebühren nun ganz abgeschafft? Nein, ich glaube nicht. Es deutet alles darauf hin: Studiengebühren light. Kaum Kalorien & faule Kompromisse. Auch wenn sich das niemand eingestehen will.

Montag in einer Woche…

…waren die Worte eines Lehrers, der meinte – er könne mal die Klausuren (6 von >20 Schülern haben die Klausur geschrieben) nach knapp über einem Monat zurückgeben. Heute war der besagte Montag. Natürlich waren die Klausuren nicht “fertig” und man musste sich mit den Worten “überflogen, ganz ordentlich und Kommentare noch nicht fertig” begnügen.

Wer sich dann wundert, warum denn Schüler an dem jeweiligen “Referat”-Tag mit der Ausrede, “ich dachte das wäre übernächste Woche”, ankommen – sollte ernsthaft über das Schüler-Lehrer-Verhältnis nachdenken.

Quartalsende

Freitag war mal wieder das “Schul-Quartalsende”. Das heißt, man bekommt um das Datum herum seine mündlichen Noten von den Lehrern mitgeteilt. Endlose Diskussionen, beleidigte Schüler, genervte Lehrer und allgemeiner Missmut sind die Folge. Da geht schnell mal eine ganze Schul-Stunde für drauf, nicht selten sogar mehr.
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Hier werden ein paar Wörterbücher anhand eines speziellen Eintrags vorgestellt. Dabei dreht sich alles um den Eintrag “ermordet”.

  • BEO Lingus
  • BEOLingus der TU-Chemnitz ist zugegebenermaßen mein Favorit, das Wörterbuch bringt dabei eigentlich nur drei Ergebnisse zu Tage – ohne irgendeine erwähnenswerte Beschreibung über die Verwendung. Doch unter den Ergebnissen befindet sich ein recht unauffälliger Link zu verschiedenen Beispielsätzen. Die sind nicht gerade typisch für den Lehrgebrauch und aus echten Texten herausgegriffen und daher umso besser. So erfährt man schnell: Im Englischen wird schnell zu murdered gegriffen, obwohl viele ähnliche Wörter dem Sprecher zur Verfügung gestanden hätten.
  • Dict.cc
  • Dict.cc taucht bei vielen Begriffen in den Suchmaschinen recht weit vorne auf, sodass ich schon mehrfach über das Wörterbuch gestolbert bin. Bei dem gesuchten Wort liefert Dict.cc nur assassinates und verschiedene Formen von murdered. Das reicht zwar eigentlich aus, doch ein Beispielsatz fehlt.
  • Leo
  • Ist anscheinend ziemlich beliebt, liefert allerdings nur in den User-Disskussionen ab und an Beispielsätze. Die Übersetzungen sind mit den oben genannten Online-Wörterbüchern/Übersetzern weitesgehend identisch. Gut gefällt die Möglichkeit fast alle Wörter sich auch anzuhören, wobei dies zugegenermaßen von einer anderen Seite realisiert wurde. Andere Übersetzungshilfen vernachlässigen die Aussprache eher.

Kurz angeschaut: Azubister

Kurz gesagt, Azubister ist ein Schüler und Azubi-Netzwerk, ähnlich wie das sehr stark in den Medien vertretene SchülerVZ. Azubister betont auf der Startseite bei der Berufswahl zu helfen. Stimmt sogar im Ansatz. Es gibt einige Interviews mit Azubis verschiedener Berufe, dazu noch eine Datenbank mit Ausbildungsberufen die jedoch 1:1 von der Argentur für Arbeit übernommen wurde. Der Rest erinnert sehr an Facebook und SchülerVZ: Gruppen, Fotoalben, Nachrichtendienst. Nicht sonderlich kreativ, die Unterschiede sind insgesamt kaum erwähnenswert.

Immerhin hat Azubister einen schönen Blog. Da liest man z.B. “Jeder dritte Auszubildende würde seine Ausbildung auf keinen Fall noch einmal machen“. Das sind immerhin ein paar Informationen über den Arbeitsmarkt, mit der angebotenen Plattform hat das aber wenig zu tun. Zu sehr liegt der Fokus auf Freunde treffen und dubiosen Gruppen.

Außerdem mag man bei Azubister anscheinend recht niveaulose Videoclips. Immerhin verlinkte man diesen Clip in einer offiziellen Mail.

Fazit: Für die berufliche Orientierung nicht zu gebrauchen, als Plattform fürs Freunde (wieder-)finden ist die Plattform in Ordnung. Jedoch ist Azubister auch nichts besonderes. Da SchülerVZ schon so ziemlich alle Schüler “eingesammelt” hat, bin ich gespannt wie sich die Plattform entwickeln wird.

Das Ende des dreigliedrigen Schulsystems

Partei übergreifend wurde heute ein Gesetz zur bundesweiten Vereinheitlichung, Angleichung und Qualitätssicherung der allgemeinbildenden Schulen auf den Weg gebracht. Dabei sollen die einzelnen Schulformen aufgelöst werden. Alle Schulformen werden vereinheitlicht, Unterschiede weitestgehend abgeschafft. Dies gilt jedoch nicht rückwirkend. Wer noch in den nächsten Jahren an einer Universität studieren will, braucht weiterhin das Abitur. Erst die heutigen 5. Klässler profitieren von den Änderung.
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