Archiv für Februar 2008


Abimotto

29. Februar 2008 - 16:52 Uhr

Hier ein paar zusammengesuchte Vorschläge für die verschiedenen Abi-Mottos:

  • Mit der Lizenz zur Intelligenz
  • Wir waren unschuldig und haben trotzdem 13 Jahrebekommen
  • 13 Jahre im Rotstiftmilieu
  • Elite braucht kein Motto
  • Abilymp – auch Götter müssen einmal gehen
  • Abi – die Würfel sind gefallen
  • Abi Ghetto – 9 Jahre neben der Hauptschule
  • Abios, Amigos – 13 Jahre Siesta
  • Nabigation – 13 Jahre lang auf Irrwegen
  • Abi – Looking for freedom
  • 13 Jahre (un)organisiertes Verbrechen
  • kabital – 13 investiert, wir ziehen Bilanz
  • Flying ABI – wir mach’n Abflug
  • GruselkABInett – Der Schrecken hat ein Ende
  • Abi – Aus die Maus
  • Abi Vegas – Reine Glückssache
  • Abi light – kein Punkt zuviel
  • Abikini – knapp, aber passt schon!
  • Abi – Carpe Noctum
  • Abitaiment – lasst die Spiele beginnen

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Werbeblätter der Oberstufe und Werbung in der Schule

28. Februar 2008 - 16:18 Uhr

Kennt eigentlich jeder und ignoriert diese gewissermaßen hartnäckig. Da liegen in unserer Schule z.B. Unicum, DER ABITURIENT, Abi und viele andere aus. Von jeder Werbezeitschrift liegen geschätzte 90 Exemplare aus. Tatsächlich gebraucht werden pro Zeitschrift vielleicht 15 Exemplare, eigentlich eher noch weniger. Die durchblättert man halt mal schaut kurz drüber und denkt sich – ah, das kannt’ ich schon. An Banalität sind diese Zeitschriften kaum zu überbieten. Da werden auf den ersten Seiten lange Reise und Auslandsberichte von (meist ehemaligen) Schülern abgedruckt, daneben befindet sich Werbung von einer FH, eines Anbieters von Sprachreisen und ganiert wird das ganze mit ein paar mehr oder weniger schlechten Stellenanzeigen. Je nach Zeitung wird dann noch einmal in einem gesonderten Interview festgestellt wie wichtig Auslandserfahrungen doch im 21. Jahrhundert seien. Ja und dann? Kommen je nach Zeitschrift Sodokus, Selbsttests die eigentlich eher in Richtung Wahrsagen gehen, noch ein paar Berichte über den Studienanfang und noch hier und da ein kleines Gewinnspiel. Zusätzlich wird das Programm hier und da durch ein paar Buchvorstellungen und ein paar Schülerwettbewerbe durchbrochen.

Das gleiche Schema kann man auf fast jede “Oberstufenzeitschrift” anwenden. Immer das gleiche: Auslandserfahrungen sind enorm wichtig, private Unis legen viel wert auf außerschulische Aktivitäten und Ranking XYZ rät zur Uni XYZ.

Wobei ich bezüglich der Unis noch etwas anmerken möchte. Seit ein paar Tagen liegen auch recht viele Flyer der ESB Reutlingen in unserer Schule aus. Da grüße ich doch mal glatt den Max und frage halb ernst, halb scherzend ob man im Umkreis nicht einfach zu wenige Studenten hat. Von der Uni, die nur geschätzte 30km weit von unserer Schule entfernt liegt, habe ich nämlich noch nie einen Flyer gesehen.

Übrigens lag bei dem Stapel des Abiturienten, den ich heute auspackte, ganz dezent ein Katalog eines mir unbekannten Werbeartikel-Herstellers dazwischen. Aber ein paar T-Shirts kann man ja immer ganz gut gebrauchen.

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Schüler und Schulen – rein statistisch

26. Februar 2008 - 17:02 Uhr

Heute hat das statistische Bundesamt die Zahlen Schüler und Schülerinnen in allgemeinbildenden Schulen veröffentlicht. Bei den Zahlen ist keine Überraschung dabei: Hauptschulen haben dramatisch weniger Schüler, Gymnasien haben hingegen einen leichten Schüleranstieg zu verzeichnen. Insgesamt sind die Schülerzahlen jedoch rückläufig. Aber immerhin gibt es in Deutschland noch 9.198.900 an allgemeinbildenden Schulen. Das Wort allgemeinbildend ist hervorzuheben, die Schüler an Berufskollegs dürfte demnach nicht mitgezählt werden.
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Lieblingsformulierung

22. Februar 2008 - 21:20 Uhr

Schön sind immer Texte, in denen sehr gebräuchliche Formulierungen sich nur so aneinanderreihen. Das lässt sich verkraften, schließlich hat man ja auch sonst nichts zu tun.

Umso schöner war es “wenig überdurchschnittlich” in einem langen, langen Text zu lesen. Solche Passagen bringen einen dann doch zum Schmunzeln. Aha, also “wenig überdurchschnittlich”. Also etwas über dem Durchschnitt, aber nicht wirklich viel. Wenigstens über dem Durchschnitt. Deshalb also “wenig überdurchschnittlich”. Wie schön diese ausgeklügelte Wortwahl erklingt und welch’ Fragen sie aufwirft. Weiterlesen »

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Vertretungspläne, Unterrichtsausfall und selbstständiges Lernen

17. Februar 2008 - 00:27 Uhr

Ich gehöre eigentlich nicht zu denjenigen, die bei jeder Kleinigkeit aus der Fassung geraten. Manchmal bin ich jedoch innerlich am Kochen: Der Vertretungsplan verrät für mich schlimmes. Schon in den letzten drei Wochen fielen meine Philosophie-Stunden mehr oder weniger aus. Da wies der Vertretungsplan für die eine oder andere Stunde die Bemerkung selbstständiges Lernen im Kursraum auf. Ein anderes Mal, war von Bearbeitung gestellter Aufgaben, die Rede. Es war sogar eine Aufgabe vorhanden. Nur deckte die nicht wirklich Stoff für neun Schulstunden ab. Eine Kritik zum Existentialismus ist dann halt je nach Motivation recht schnell geschrieben. Weitere Aufgaben könnte man uns nicht geben. Zwar hätte der fehlende Lehrer eine Nachricht auf den Anrufbeantworter gesprochen, jedoch sei dieser gerade technisch defekt. Außerdem könnte man den Lehrer nicht erreichen, so teilte man es uns mit. So stand denn auch die weiteren Tage Bearbeitung der gestellten Aufgaben an dem lehrreichen Vertretungsplan. Nur wusste niemand so recht was gemacht werden sollte. So verbrachte man die Stunden dann mit dem anfertigen einer Anwesenheitsliste in schönster Schreibschrift, dem anfertigen diverser Hausaufgaben, bei dem örtlichen Bäcker oder einfach bei McDonalds.

Im Kontrast dazu stand eine eifrige Kollegin, die auch für einige Tage fehlte. Diese war etwas übereifrig und schaffte es uns Schülern mehr aufzuhalsen als sie selbst je in dieser Zeit hätte vermitteln können. Doch die Tage gingen vorrüber und die Lehrerin erschien wieder in der Schule, gerade rechtzeitig zum angesetzten Klausur-Termin. Die Aufgaben konnten dann aufgrund des Zeitmangels in drei (!) Schulstunden nicht mehr besprochen werden weil die Zeit dafür einfach nicht mehr reichte. So schaffte man es bis zur Klausur gerade einmal den Stoff der ersten ausgefallenen Stunde zur Bearbeitung gestellter Aufgaben zu besprechen.
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SchülerVZ und Userüberfluss

13. Februar 2008 - 19:56 Uhr

Momentan macht im SchülerVZ folgende Nachricht die Runde:

Hallo, hier spricht das
Schülerverzeichnisbüro der Stadt Köln (Neuköln).
Schülerverzeichnis ist überfüllt! Daher müssen wir zusehen, das einige, die
nicht mehr in der Lage sind online zu sein, aus dem SchuelerVZ zu löschen!!!
Schicke diese Nachricht an 10 weitere Schüler, sodass wir sehen das du noch
immer auch mal online bist!!!
Solltest du diese Nachricht nicht an 10 weitere Schüler schicken, müssen wir
Dich leider aus dem SchuelerVZ rausschmeissen!!!
So laut Gesetz des Bürgerhaus Köln.
Ihr müsst es leider akzeptieren…
PS: Dies is keine Scherznachricht

Nun – dies ist eine von irgendeinem frustierten User gestartete Aktion und keines Falls eine offiziell Nachricht. Doch selbst die Macher des SchülerVZs fühlten sich gezwungen dazu Stellung zu nehmen:SchülerVZ wird immer genug Platz für alle haben! – so prankt es momentan unterhalb der Navigationsleiste für eingeloggte Nutzer. Vielleicht mag der eine oder andere User die Scherznachricht ernst nehmen. Viele hingegen werden die Nachricht getroßt – zurecht – ignorieren…

Eine Einladung für das SchuelerVZ bekommst du auch auf diesem Blog.

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Interpretation – Einleitung

12. Februar 2008 - 20:10 Uhr

Eine Einleitung einer Interpretation sollte folgendes beinhalten:

  • Textart (Roman, Drama, Zeitungsartikel oder Gedicht….)
  • Autor(en)
  • Titel des Werks
  • falls bekannt das Erscheinungsdatum
  • eine distanzierte, möglichst grobe Themenformulierung

Gegebenfalls können (oder müssen) auch noch weitere Aspekte hinzugefügt werden, je nach Aufgabenstellung.

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