Archiv für Januar 2008


“Ich weiß es besser” vs. “Ich weis es besser” weiß/weis(s)

30. Januar 2008 - 18:08 Uhr

Korrekt muss es “ich weiß es besser” heißen. “Wissen” wird für meine Gewohnheiten etwas sonderbar konjugiert:

  • ich weiß
  • du weißt
  • er/sie/es weiß
  • wir wissen
  • ihr wisst
  • sie wissen

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6 Kommentare » | Deutsch

Romeo and Juliet – Übersetzung des Prologs

25. Januar 2008 - 18:47 Uhr

Hier die Übersetzung des Prologs von “Romeo und Julia”, der englischen Originalfassung, ins Deutsche.

Shakespeares Originalfassung Eigene Übersetzung
Two households, both alike in dignity
In fair Verona, where we lay our scene
From ancient grudge break to new mutiny
Where civil blood makes civil hands unclean
From forth the fatal loins of these two foes
A pair of star-cross’d lovers take their life
Whole misadventured piteous overthrows
Do with their death bury their parents’ strife
The fearful passage of their death-marked love
And the continuance of their parents’ rage,
Which, but their children’s end, nought could remove
Is now the two hours’ traffic of our stage
The which if you with patient ears attend
What here shall miss, our toil shall strive to mend
Zwei Familien, beide gleich an Würde
Im schönen Verona, wo sich unsere Handlung abspielt
Durch alte Missgunstzu neuem Kampfgeist erwacht
Wo bürgerliches Blut, die Hände der Bürger
verschmutzt
Durch die schrecklichen Lenden der beiden Finde geboren
Nehmen sich zwei unglückselig Liebende ihr Leben
Welch’ unglückselige, herzzerreißenden Katastrophen
Mit ihrem Tod begraben sie den Streit der Eltern
Der tragische Hergang ihrer todes umwobenen Liebe
Und der Verlauf der elterlichen Wut
Welche nur durch das Ende der Kinder
beendet werden konnte
Dies ist nun das Schauspiel der nächsten zwei Stunden
Unserer Bühne – welche du aufmerksam hörst
Was hier fehlen sollte, soll unsere Mühevolle Arbeit nun
füllen

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5 Kommentare » | Englisch

Sowi-Klausur: Angebots- und Nachfrageorientierte Politik

23. Januar 2008 - 20:04 Uhr

Kurz die Aufgabe: Man sollte eine (leicht gekürzte) Rede des Bundespräsidenten (Horst Köhler ;-P) analysieren(1). Diese findet ihr unter www.bundespraesident.de. Anschließend sollten passend zum Text, verschiedene Typen der Arbeitslosigkeit erläutert werden(2). Zu guter letzt sollte zu der Rede noch Stellung genommen werden(3).

1) In der am 15.03.2005 gehaltenen Rede, beschreibt der Bundespräsident in einer Grundsatzrede, das Problem der Besteuerung (und den dadurch entstehenden Folgen) als auch die Arbeitslosigkeit als zentrale Themen für die gesamte Gesellschaft. Der Auszug der Rede lässt sich in vier Teile aufsplitten, die sich jedoch zu einem Großteil durch die ähnlichen Positionen und die Verkettung wirtschaftlicher Prozesse nicht vollkommen voneinander trennen lassen.
In dem ersten Teil (Z.1-30) wird das Problem der Massenarbeitslosigkeit dargestellt. Laut Köhler seien „Auflagen und Regulierungen für die Wirtschaft“ ein Hauptgrund für die hohe Arbeitslosigkeit. Allerdings sei auch die Mentalität der Bevölkerung mitschuldig: „Die Bürger ließen sich gern immer neue Wohltaten versprechen und Geschenke machen“. Im
Weiteren Verlauf des ersten Teils der Rede spielt Köhler auf den hohen Schuldenstand an, den er für unverantwortlich hält. Lohnzurückhaltung sieht Köhler als wichtigen Schritt zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, auch glaubt Köhler, dass die Senkung der Lohnnebenkosten neue Arbeitsplätze schaffen würde. Köhler hält es für sinnvoll, die „Kosten der sozialen Sicherung, völlig vom Arbeitsverhältnis abzukoppeln“. Wie das genau geschehen soll und wie dies von den Arbeitnehmern finanziert werden soll, verrät Köhler, in typischer Art und Weise für eine Grundsatzrede, nicht. Im dritten Teil der Rede kritisiert Köhler die Unternehmenssteuersätze und meint, dass nur große Unternehmen von dem sich veränderten Steuerrecht profitieren. Im letzten Teil, versucht Köhler Möglichkeiten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, aufzuführen: Als besonders hervorzuheben seien die Innovationen und schließt mit dem Satz, „wir müssen um so viel besser sein, wie wir teurer sind“, seine Rede.
Insgesamt lässt sich Köhler, aufgrund seiner Äußerungen in der Rede, den angebotsorientierten Politiker zuordnen. Dies wird besonders in Z.11 ff. deutlich, da Köhler dort die Reglementierung der Wirtschaft als Ursache der Arbeitslosigkeit sieht. Da er Lohnzurückhaltung als einen Lösungsweg für mehr Beschäftigung sieht, kann man ihn relativ eindeutig neoliberalen Positionen zuordnen. Noch eindeutiger wird seine Position im letzten Teil des Auszugs, wo er beschreibt, dass Bildung, Wissenschaft und Forschung der Schlüssel zu Reichtum ist. Dieser Teil ist nahezu identisch mit den Positionen Adams Smith, die Smith fast genau so formuliert in seinem „Wohlstand der Nationen“ niedergeschrieben hat und mit diesem Werk unter anderem seine Positionen als Gründer des klassischen Liberalismus festigte.
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3 Kommentare » | Sozialwissenschaften

Welche Lektürehilfe/Lektüreschlüssel sollte man nehmen?

20. Januar 2008 - 11:56 Uhr

Hier ein paar Erfahrungen mit den verschiedenen Lektürehilfen:

  • Königs Erläuterungen
    Schülerfreundliche Aufbereitung. Es gibt in der Regel eine (sehr) kurze Zusammenfassung für jedes einzelne Kapitel (oder jede Szene – je nach Textform), anschließend an diesem wird jeweils eine Textpassage zitiert und ggf. erläutert. Die auf dem Umschlag beworbenen “Materialien” sind allerdings zu vernachlässigen. Gut gefallen die Personenbeschreibungen.
  • Mentor
    • Mentorlektürehilfen gliedern sich in drei Kategorien: Inhalt, Hintergrund und Interpretation. Während die Inhaltszusammenfassung nicht ganz überzeugen kann, sind Hintergrundwissen und Interpretation klar und deutlich gehalten. Der Inhalt von “Das Leben des Galilei” von Bertolt Brecht fassst Mentor auf zehn Seiten zusammen. Das dürfte etwa drei Seiten Fließtext ergeben. Das ist (meiner Meinung nach) etwas zu knapp. Dafür wird der Inhalt strikt von der Interpretation getrennt. Das mag je nach eigenen Vorstellungen durchaus vorteilhaft sein.

    Lektürehilfen
    Foto: Fabian, www.wege-zum-abitur.de
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    1 Kommentar » | Bücher

    Genaktivität – Unterschiede zwischen Lactose (LAC) und Tryptophan (TRP)

    17. Januar 2008 - 17:57 Uhr

    Hier die Unterschieder der Genaktivität von Laktose und Tryptophan in tabellarischer Form:

    Lactose Tryptophan
    Strukturgene Drei Fünf
    Enzyme Substrat ruft Bildung der abbauenden Enzyme hervor Endprodukt stoppt Bildung der abbauenden Enzyme
    Repressor Substrat inaktiviert Repressor Endprodukt aktiviert Repressor
    Folgen Anstieg der Enzymmenge nach kurzer Zeit Abfall der Enzymmenge nach kurzer Zeit

    Erarbeitet aus: “Genetik” des Schroedels Verlags (S. 84ff.), ISBN: 3507105368 – Biologiebuch für die Sek. II.

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    Klausuren in der Oberstufe

    2. Januar 2008 - 18:47 Uhr

    …sind nicht viel anders als Klassenarbeiten in der Mittelstufe. Doch einige Unterschiede gibt es natürlich:

    • In der Regel Punkte (und Note) anstelle von einer einzelnen Note
    • Je nach Wahl in vielen Fächern, nicht mehr nur in Deutsch, Englisch, Mathe & WPU. Mathe und Deutsch müssen – zumindest in NRW – weiterhin schriftlich belegt werden.
    • In der 11. nur eine Klausur im Halbjahr pro Fach. Länge der Klausur ist – in der Regel – 90 Minuten
    • In der 12. zwei Klausuren pro Halbjahr, mit unterschiedlichen Zeitumfang. Meist 135 Minuten. Leistungskursklausuren werden 4 Schulstunden lang geschrieben.
    • Unterschiedliche Anzahl der Klausuren in der 13 – aufgrund des Abiturs
    • Eine Facharbeit ersetzt eine Klausur in der Oberstufe
    • Zunehmende Schwierigkeit durch höheren Anteil an “Transfer”-Lernleistungen und Neue Themen in der Klausur

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    Kommentieren » | Tipps und Tricks